Hoher Besuch am Campeon Chinas Vize-Premierminister Ma Kai bei Infineon

v.l.n.r. Dominik Asam,   Finanzvorstand Infineon, Su Hua,  designierter President und Managing Director, Infineon Technologies China,
Ma Kai, Vize-Premierminister der Volksrepublik China
Arunjai Mittal,  Mitglied des Vorstands Infineon
v.l.n.r. Dominik Asam, Finanzvorstand Infineon, Su Hua, designierter President und Managing Director, Infineon Technologies China, Ma Kai, Vize-Premierminister der Volksrepublik China Arunjai Mittal, Mitglied des Vorstands Infineon

Nachdem Infineons CEO Dr. Reinhard Ploss mit Kanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel China bereiste, durfte sich der Chip-Hersteller über hohen Besuch am Campeon freuen: Vize-Premier Ma Kai gab sich die Ehre.

Bereits am 18.März fand der Besuch von Chinas Vize-Premierminister Ma Kai am Campeon, dem Hauptsitz von Infineon, in Neubiberg bei München statt. Er informierte er sich über die Aktivitäten Infineons in China und traf die beiden Vorstandsmitglieder Dominik Asam und Arunjai Mittal. Sie erläuterten, wie Infineon gemeinsam mit chinesischen Partnern an Lösungen für drängende Aufgaben in der Welt arbeitet. Dazu gehören insbesondere eine bessere Energieeffizienz vor dem Hintergrund schwindender Ressourcen, wachsender Weltbevölkerung und Megacitys sowie eine verbesserte Sicherheit vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung in Industrie und Gesellschaft.

Ma wurde 2013 vom Nationalen Volkskongress zu einem der vier Vizepremiers der Volksrepublik China gewählt. Zuvor im Jahr 2003 war Ma Kai zum Chef der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission avanciert. 2008 wurde er zum Vizeminister ernannt, mit der Aufgabe die Planungsministerien zu überwachen.

Er ist seit 2002 Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, der er seit 1965 angehört. Seit 2012 gehört er auch dem zentralen Führungszirkel Chinas an, dem Politbüro der Kommunistischen Partei Chinas.

Vor seinem Besuch bei Infineon hatte Ma am 16.3. anlässlich der CEBIT-Messe in Hannover Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen und erklärt, 2014 sei das „Jahr der Planung" für die chinesisch-deutsche Zusammenarbeit gewesen. Die Spitzenpolitiker beider Länder hätten die neue Orientierung der umfassenden strategischen Partnerschaft festgelegt. 2015 sei das „Jahr der Umsetzung". China wolle gemeinsam mit Deutschland das gegenseitige Vertrauen verstärken und auf der Basis des neuen Dialogmechanismus die pragmatische Zusammenarbeit in den Bereichen Innovation, Finanz und Fabrikation intensivieren, um dauerhaft der Entwicklung der bilateralen Beziehungen Impulse zu geben.

Im Angesicht wachsender Umsatzanteile von Infineon in China (2014 überholten die dortigen Chipverkäufe mit einem Anteil von 20 % Deutschland als größten Absatzmarkt von Infineon) hatte CEO Dr. Reinhard Ploss China im Jahr 2014 zweimal mit höchstrangigen Politikern bereist: Zuerst mit Wirtschaftsminister Gabriel, dann wenige Monate später im Juli mit Kanzlerin Angela Merkel. Auch beim Gegenbesuch von Chinas Ministerpräsident Li Keqiang nebst Wirtschaftsdelegation im Oktober 2014 hat Ploss nach unseren Informationen bei Kooperationsgesprächen mit am Tisch gesessen.

Ein weiteres Ziel des Besuches dürfte die Vorstellung von Infineons neuem designierten Chef der chinesischen Landesgesellschaft von Infineon in China, Su Hua,  auf höchster politischer Ebene gewesen sein.