Mikroelektronik am 20. September Automatisiertes Fahren als Schlüsseltechnologie

Im Mittelpunkt des 6. VDE/ZVEI-Symposiums Mikroelektronik steht das automatisierte Fahren.
Im Mittelpunkt des 6. VDE/ZVEI-Symposiums Mikroelektronik steht das automatisierte Fahren.

Ein Großteil der aktuellen Innovationen im Kfz lässt sich erst durch die Mikroelektronik realisieren. Dies gilt insbesondere für das automatisierte Fahren. Deshalb steht das VDE/ZVEI-Mikroelektroniksymposium unter dem Motto „Mikroelektronik: Schlüsseltechnologie für automatisiertes Fahren“.

Der Übergang zum automatisierten Fahren birgt für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die hier ansässige Automobilindustrie beachtliche Wachstumschancen. Denn in den Fahrzeugen der Zukunft wird schrittweise eine Vielfalt neuer technischer Funktionen zum Einsatz kommen, die auf hochspezialisierter, leistungsfähiger und gleichzeitig zuverlässiger Mikroelektronik basieren.

Da die Mikroelektronik in Deutschland und Europa vor allem in den „More-than-Moore“-Technologien in der Leistungs- und Automobilelektronik sowie bei Sensoren und Sicherheit stark ist, könnten die deutschen bzw. europäischen Unternehmen zukünftig wichtige Lieferanten der für automatisierte Fahrzeuge benötigten Komponenten sein.  Aus diesem Grund stellen der VDE und der ZVEI das automatisierte Fahren in den Mittelpunkt ihres diesjährigen Mikroelektroniksymposiums, das am 20. September im Humboldt Carré Berlin stattfindet.

Vertreter der Politik, der Mikroelektronikhersteller und der Anwender aus der Automobilbranche werden Ideen, Vorschläge und Lösungen für die Herausforderungen diskutieren, die das automatisierte Fahren an die gesamte Wertschöpfungskette vom Chiphersteller bis zum Automobilhersteller stellt.

Vielfältiges Vortragsprogramm

Für das Vortragsprogramm konnten hochkarätige Redner gewonnen werden. Beispielsweise referiert der ZVEI-Präsident Michael Ziesemer über „Hochautomatisiertes Fahren als Herausforderung für die Elektroindustrie und der Vorstandsvorsitzende des VDE Ansgar Hinz spricht über das Thema „Mikroelektronik – Nervensystem intelligenter Mobilität“. Der „Mobilität der Zukunft –Herausforderungen an die Verkehrspolitik“ widmet sich Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, in ihrem Vortrag und Dr. Georg Schütte, Staatssekretär beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, hält einen Vortrag zum Thema „Mikroelektronik aus Deutschland – Innovationstreiber für automatisiertes Fahren“. 

Im Anschluss an die Vorträge können die Teilnehmer eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik verfolgen. Zu Wort kommen im Rahmen dieses „Technologiepolitischen Abends“ Prof. Dr. Thomas Form aus der Konzernforschung der Volkswagen AG, RA Prof. Dr. Thomas Klindt von der europäischen Wirtschaftskanzlei Noerr LLP, Dr. Thomas Morgenstern, Senior Vice President / Werkleiter bei der Robert Bosch GmbH, Andreas Rimkus, Mitglied des Bundestags für die SPD und Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur im Deutschen Bundestag sowie Kurt Sievers, CEO bei NXP Semiconductors Germany. Die Moderation der Podiumsdiskussion übernimmt Sven Oswald von Men in Text.

Am Abend sind die Teilnehmer noch zu einem Get Together mit Abendessen eingeladen. Die Teilnahme am Symposium Mikroelektronik und der begleitenden Abendveranstaltung ist kostenfrei.

 

 

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