Embedded-Grafik Wind River Tilcon Graphics Suite wird dreidimensional

Die neue Version 5.8 der Wind River Tilcon Graphics Suite kennt jetzt auch OpenGL 3D. Der Entwickler kann Oberflächen entwerfen, ohne Code schreiben zu müssen. Auf dem Zielsystem läuft dafür eine Laufzeitumgebung.

Die Spezifikation OpenGL als plattform- und programmiersprachenunabhängige 2D- und 3D-Schnittstelle ermöglicht die Entwicklung komplexer Computergrafiken, die in der Industrie für CAD, Simulationen und virtuelle Realität, aber auch im Consumer-Bereich zum Beispiel für Computerspiele und Bildschirmschoner angewandt werden. In Kombination mit der Wind River Tilcon Graphics Suite können Hersteller von Embedded-Anwendungen hochwertige Interfaces mit OpenGL entwickeln – mit Version 5.8 nun auch in OpenGL 3D. Beispielanwendungen sind Kontrollbildschirme für die Echtzeitübertragung chirurgischer und minimalinvasiver Eingriffe oder Monitore in Hochgeschwindigkeitszügen.

Wind River Tilcon Graphics Suite ermöglicht durch das Interface Development Tool (IDT) bereits in einem frühen Stadium der GUI-Entwicklung Design, Prototyping, Simulation und Testing – und das ohne Codierung. Auf dem Zielgerät wird die Laufzeitumgebung Tilcon GUI Engine installiert, die die Verbindung zwischen Hard- und Software herstellt und das vom Entwickler erstellte Nutzerinterface anzeigt. Wind River Tilcon Graphics Suite unterstützt Wind River VxWorks und Wind River Linux sowie Windows CE, Windows XP, Fedora, Red Hat Enterprise Linux und Ubuntu. Bei der Hardware können Entwickler unter Freescale i.MX31- und Intel Atom-Prozessoren sowie Texas Instruments OMAP-Plattformen wählen.