Embedded von Anfang an Unterstützung bei der Baseboard-Wahl

Unterstützung bei der Baseboard-Wahl: Embedded von Anfang an.
Unterstützung bei der Baseboard-Wahl: Embedded von Anfang an.

Eigenes Board entwickeln oder doch auf existierende Baseboards zurückgreifen? Diese Frage bildet häufig den Anfang eines neuen Projekts. Data Modul unterstützt seine Kunden bei der Beantwortung.

Das Aufsteckkonzept eines Computer-on-Module (CoM) gibt es schon einige Jahre. Mittlerweile gibt es auch genügend Hersteller dieser Module und der interessierte Industriekunde wird schnell fündig. Der Entscheidung für die optimale und notwendige Basis für CoMs – Trägerplatine oder Baseboard – sollte allerdings eine gründliche Analyse zugrunde liegen. Ob als Referenzdesign (Bild 1) für unterschiedlichste Ausführungen angeboten oder vom Kunden selbst entworfen, die Entscheidung ist abhängig von den Faktoren Know-how und Projektverlauf bzw. -stand und stellt die Grundzufriedenheit des Kunden mit Leistungsfähigkeit, Passgenauigkeit und Qualität sicher.

Data Modul bietet eine Vielzahl an gefertigten Baseboard-Designs an, unterstützt Anwender aber auch bei der Entwicklung oder Anpassung eigener Trägerplatinen. Die Variante entscheidet der Kunde i.d.R. nach Bedarf und Gegebenheiten gemeinsam mit dem Anbieter. Bereits vorentwickelte Baseboards ersparen Zeit und bieten somit u.U. eine schnellere Time to Market.

Viele Kunden designen das Baseboard aber selbst, um technisches Know-how für spezielle Hardware-Schnittstellen im Haus zu behalten. Oftmals wird dennoch ein Modulhersteller benötigt, der beim Baseboard-Design die Inte­gration des Moduls unterstützt, z.B. bei den Themen BIOS und Treiber für Systeminformationen.

Das passende Baseboard finden

Ohne die notwendige Expertise im Haus sollte oder muss auf einen Hersteller von COM-Modulen und Baseboards zurückgegriffen werden. Data Modul hat diesbezüglich mit unterschiedlichen Industriekunden mehrfach erfolgreich Projekte abgewickelt. Mit dem Aufbau des Entwicklungszentrums Deggendorf im vergangenen Jahr steht nun zudem ein eigenes Expertenteam für die Designentwicklung zur Verfügung. In Deggendorf werden auch die hauseigenen COM-Express-Module eDM-COMB-BW6 und eDM-COMC-BS6 entwickelt (Bild 2) sowie an der Entwicklung weiterer Module mit neuesten Prozessor-Generationen gearbeitet.

Die hauseigenen COM-Module können auf verschiedenen Standard-Evaluation-Baseboards der Partnerfirmen Congatec, Advantech, Avalue und MSI verwendet werden. So kann der Kunde bereits mit Software- bzw. Systementwicklung auf Basis eines Entwicklungs-Kit beginnen. Je nach Wunsch wird auch BIOS- und Treiber-Unterstützung mit Anpassung spezieller Applikationsschnittstellen angeboten. Mit entsprechenden Zusatzkarten für Schnittstellen, die nicht auf einem Standard-Evaluation-Board verfügbar sind, können komplette Demosysteme aufgebaut werden. Damit lassen sich sehr schnell ein Proof of Design oder Proof of Concept und im Idealfall auch gleich ein Mock-up realisieren.

Im nächsten Schritt ergeben sich dann schon sehr konkret die Anforderungen für ein spezifisches Baseboard – das Lastenheft für den Start der Entwicklung kann erstellt werden. Die Entscheidung, ob das zu entwickelnde Baseboard bei Data Modul oder beim Kunden mit begleitender Unterstützung erfolgt, hängt in erster Linie vom Kunden und der Applikation ab. Das Outsourcen der Entwicklung kann aber von großem Vorteil für den Kunden sein, insbesondere wenn die gewünschten Anforderungen bereits teilweise in einem anderen Projekt als Referenzdesign realisiert wurden.