Entwicklungstools Turbo für den Code - der neue Green-Hills-Compiler

Green Hills Compiler 2012 und MULTI v6: mehr Produktivität, mehr Geschwindigkeit.
Green Hills Compiler 2012 und MULTI v6: mehr Produktivität, mehr Geschwindigkeit.

Die neue Version des Green-Hills-Compilers erschließt neue Target-Prozessoren und beschleunigt die Code-Ausführung. Parallel dazu veröffentlich Green Hills auch eine neue Version seine Integrierten Entwicklungsumgebung MULTI.

Die neuen Tools erzeugen noch kleineren und schnelleren Code und die Fehlersuche und Behebung ist  noch schneller als vorher. Version 6 der Entwicklungsumgebung MULTI und die Version 2012 des Green Hills Compilers sind nun eigenständige Produkte zur Verfügung, die sich unabhängig voneinander aktualisieren lassen.

Zu den wichtigen neuen Funktionen des Green Hills Compilers 2012 zählen:

  • Erhebliche Verbesserungen hinsichtlich Code-Geschwindigkeit und Code-Größe auf ARM und Power Architecture. Der Green Hills Compiler 2012 übertrifft Wettbewerber und vorherige Versionen von Green Hills Compilern um bis zu 34% bei CoreMark-Geschwindigkeits-Benchmarks. Weitere Informationen unter: http://www.eembc.org/benchmark/reports/benchreport.php?benchmark_seq=1292&suite=CORE.
  • Neuer 64-Bit-Target-Support für Freescales Power-Architecture-Prozessoren QorIQ P5020 zu dem schon mit bestehendem Support für 64-Bit-Prozessoren der Intel-Architektur.
  • Support für ARM NEON Intrinsics. NEON ist ein Coprozessor, der auf ARM-v7-A-Architekturen unterstützt wird, wie z.B. bei der Cortex-A-Reihe. Er beschleunigt Anwendungen wie z.B. Bilddatenverarbeitung.
  • Eine breite Palette neuer Prozessoren wird unterstützt, darunter Cortex-A15, Cortex-A9, Cortex-A5, Cortex-M4, Cortex-M1, Cortex-M0, Marvell PJ4, QorIQ P3041, QorIQ P5020 und cnMIPS II.

MULTI 6 enthält neue Funktionen, mit denen Entwickler produktiver und schneller arbeiten können, um eine kürzere Time-to-Market zu erzielen. Dazu zählen:

  • TimeMachine- und Trace-Verbesserungen. Die Trace-Datenverarbeitung auf Multicore-Hosts ist bis zu sechs Mal schneller als bei vorherigen Versionen. TimeMachine ist nun noch leistungsfähiger beim Sammeln der Trace-Daten vom Target oder der SuperTrace-Probe und bietet dem Anwender die Möglichkeit, partielle Trace-Puffer abzurufen, um die Reaktionsfähigkeit zu verbessern.
  • Verbesserte Build-Zeiten. Die Build-Zeiten sind auf Multicore-Systemen im Schnitt um das 2- bis 4-fache schneller als bei vorherigen MULTI-Versionen, da eine bessere Abhängigkeitsüberprüfung und ein effizienteres, paralleles Build Management stattfinden.
  • Neue Sicherheits- und Bezugsansichten für INTEGRITY. Integrate, die grafische Entwicklungsumgebung für das INTEGRITY RTOS, bietet nun zwei neue High-Level-Ansichten, welche die gesamte Software-Architektur INTEGRITY-basierter Systeme anzeigen und Anwendern dabei helfen, die damit verbunden Auswirkungen auf die Systemsicherheit zu erkennen.

Die Erstversionen von MULTI 6 und dem Green Hills Compiler 2012 sind ab sofort erhältlich. Zu den unterstützten Zielarchitekturen zählen: ARM, ColdFire, MIPS, Power Architecture, Intel x86.