Von Sharp übernommen Toshiba gibt Notebook-Geschäft auf

Toshiba hat das Notebook-Geschäft an Sharp verkauf, die wiederum zu Foxconn gehören. Die Notebooks heißen ab sofort »Dynabook«.
Toshiba hat das Notebook-Geschäft an Sharp verkauf, die wiederum zu Foxconn gehören. Die Notebooks heißen ab sofort »Dynabook«.

Die bisherigen Notebooks von Toshiba heißen ab sofort »Dynabook«. Die Änderung des Firmen- und Markennamens ist der letzte Schritt der Akquisition des Notebook-Geschäfts durch Sharp, die im Oktober 2018 erfolgte.

Die Sharp-Gruppe hatte zum 1. Oktober 2018 die Toshiba Client Solutions Co., Ltd. übernommen. Das Unternehmen änderte bereits zum ersten Januar seinen Namen in Dynabook Inc. Mit dem heutigen Tag firmiert auch die Toshiba Client Solutions Europe GmbH als Dynabook Europe GmbH.

Toshiba war bis 2000 Marktführer bei Notebooks. Von da an intensivierte sich jedoch der Wettbewerb mit chinesischen Anbietern und das Marktumfeld geriet auch durch Smartphones und Tablets unter Druck. In den letzten Jahren stagnierte das Geschäft.

Sharp kehrt mit der Akquisition nach acht Jahren Unterbrechung wieder auf den PC-Markt zurück. Allerdings bedeutet das nicht, dass das Geschäft in japanischer Hand bleibt, denn die angeschlagene Sharp-Gruppe wurde im April 2016 selbst von der taiwanischen Hon Hai Precision Industry Co., Ltd.übernommen, dem Unternehmen, das auf dem Markt als Foxconn auftritt. Foxconn ist einer der weltweit größten Hersteller von Elektronik- und Computergeräten und fertigt z.B. für Apple, Dell, Hewlett-Packard, Microsoft und Sony. Mit den Akquisitionen versucht Foxconn offenbar, auch Endkunden-Marken unter dem eigenen Firmendach zu etablieren.