Entwicklungstool Schnelles Tracing für Cortex-M

Debug-Adapter j-Trace und Trace Reference Board mit Cortex-M-Controller.
Debug-Adapter j-Trace und Trace Reference Board mit Cortex-M-Controller.

Segger ergänzt sein Sortiment an Entwicklungstools um ein Cortex-M Trace Reference Board. Damit soll es möglich sein, binnen 15 Minuten ein funktionierendes Entwicklungssystem mit Instruction Trace aufzusetzen.

Um Fehler in der Software zu analysieren, ist es wichtig, die genauen Abläufe in einem Mikrocontroller zu kennen. Weil das angesichts von Caches, Pipelines und Multicore-Architekturen von außen nicht mehr zu durchschauen ist, muss man mit speziellen Entwicklungswerkzeugen nachsehen, welche Befehle der Controller in welcher Reihenfolge ausführt. ARM-Prozessoren zeichnen diese Information in der sog. Embedded Trace Macrocell auf. Sie ist über Debug-Adapter wie die von Segger zugänglich. Allerdings ist der Aufbau eines solchen Entwicklungssystems nicht ganz trivial: das Entwicklungsboard muss über entsprechende Anschlüsse verfügen, ein spezieller Debug-Adapter, der die Trace-Aufzeichnung zwischenspeichert, muss her und die Entwicklungsumgebung muss entsprechend eingerichtet werden, um die Trace-Informationen mit dem Quellcode zu korellieren.

Zur Vereinfachung des Einstiegs in diese Welt bringt Segger das Cortex-M Trace Reference Board auf den Markt. Das kompakte Board wird ab sofort mit jedem J-Trace Pro für Cortex-M ausgeliefert und kann bei Bedarf auch separat erworben werden.  Mit Hilfe eines ausführlichen Tutorials unter können Entwickler in weniger als 15 Minuten – inklusive Download und Installation der nötigen Software – erste Erfahrung mit Streaming Trace, Echtzeit-Code-Profiling und Echtzeit-Code-Coverage sammeln.
 
»Viele Entwickler nutzen immer noch keine Trace Probes. Wir denken, dass der Hauptgrund sich in der hohen Komplexität dieser Werkzeuge begründet. Die Wahrnehmung ist, dass es zu aufwändig ist, Trace zu konfigurieren und zum Laufen zu bringen. Mit Ozone, J-Trace Pro und dem neuen Referenzboard legen wir die Latte hoch, wenn es um die User Experience geht: It simply works,« sagt Rolf Segger, Gründer von Segger Microcontroller.