Drohne mit 360 Grad Rundumsicht PowerEgg – das fliegende Ei

Präsentation: Die Rotoren sind noch eingeklappt. Rechts liegt die einfache Fernbedienung, die auch Gesten erkennt, z.B.: Arm nach links bewegen, Drohne fliegt nach links.
Präsentation: Die Rotoren sind noch eingeklappt. Rechts liegt die einfache Fernbedienung, die auch Gesten erkennt, z.B.: Arm nach links bewegen, Drohne fliegt nach links.

Durch einen besonderen Trick hat die »PowerEgg«-Drohne eine 360-Grad-Rundumsicht. Durch die Ei-Form ist sie besonders leicht zu transportieren.

Der Hersteller der Drohne, PowerVision, kommt eigentlich aus dem professionellen Bereich der Bildverarbeitung und hat Luftfahrzeuge erst später entdeckt und zu seiner "Plattform" hinzugefügt. Nun produziert das Unternehmen unbemannte Luftfahrzeuge für militärische und zivile Aufklärung, für Luftbild-Video- und Fotografie sowie für Liebhaber. An letztere wendet sich die neu vorgestellt Drohne "PowerEgg". Ihre Besonderheit: sie verfügt über ein einziebares »Fahrwerk«, respektive Standfüße, damit diese der Kamera beim Filmen nicht im Weg sind. Hier ist die Drohne anlässlich des Launch-Events in Aktion zu sehen:
 

Auch die Propeller und deren Tragarme sind einklappbar. So sieht der Copter, wenn alles eingeklappt ist, tatsächlich wie ein Ei aus. Wally Zheng, Gründer und Global CEO der PowerVision Technology Group sagt zum Design: »Wir haben das so gemacht, damit die Drohne robust ist und leicht transportiert werden kann, in einem Koffer, im Rucksack und in den Urlaub.« Für den Preis von 1500 Euro sind zwei Fernbedienungen enthalten: Eine Ein-Hand-Fernsteuerung, mit der man den Flugkörper mit wenigen Tasten und Handgesten sofort steuern kann und eine Zwei-Hand-Fernbedienung mit Joysticks, die allerdings etwas Lernaufwand erfordert.

Stabilisierte Bilder

Die Kamera ist auf einem Gimbal (3-Achsen-Stabilisator) montiert und macht Videoaufnahmen mit 4K-Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde oder Full-HD mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde. Eine niedrig aufgelöste Version wird an eine verbundene Smartphone- oder Tablet-App gestreamt, die hochaufgelösten Bilder und Videos werden auf SD-Karte im Flugkörper gespeichert. Der Akku mit ca. 95 Wh reicht für eine Flugzeit von bis zu 23 Minuten.

Die Funkverbindung zwischen Fernsteuerung und Flugkörper arbeitet im 2,4- und 5,8-GHz-Band über eine Entfernung von bis zu 5 km. Legal ist das in Deutschland aber nur, solange die steuernde Person Sichtkontakt zum Flugkörper hat. Das Gerät soll auf eine Flughöhe von 4000 m steigen können. Ohne Aufstiegsgenehmigung sollte man diesen Bereich aber nicht ausnutzen, denn spätestens ab 10.000 Fuß (ca. 3000 m) beginnt der kontrollierte Luftraum, der nur dem von der Deutschen Flugsicherung überwachten Instrumentenflug vorbehalten ist.
 

Bilder: 10

PowerEgg – das fliegende Ei

Durch einen besonderen Trick hat die "PowerEgg"-Drohne eine 360-Grad-Rundumsicht. Durch die Ei-Form ist sie besonders leicht zu transportieren.