Embedded-Betriebssysteme Neuer »Device Manager« verwaltet Windows-Embedded-Geräte automatisch

Der neue Windows Embedded Device Manager 2011 aktualisiert automatisch die Software von Windows-Embedded-Geräten. Auch die »Write Filter« – eine Sicherheitsfunktion gegen unerlaubte Änderungen am Gerät – lassen sich damit aus der Ferne steuern.

Mit dem Windows Embedded Device Manager »Windows Embedded Device Manager 2011« hilft bei der automatisierten Verwaltung von Windows-Embedded-Geräten. Auf dem Gerät muss eine der folgenden Versionen von Windows Embedded laufen: XP, Standard 7, Standard 2009, Point of Service (POS). Windows Embedded Compact wird nicht unterstützt. Der Device Manager integriert die Verwaltung der Embedded-Geräte in Microsofts »System Center Configuration Manager 2007«. Damit lassen sie sich ähnlich wie PCs und Server von einem IT-Administrator verwalten.

Die Geräte können automatisch einer Gruppe zugeordnet werden. Die Zuordnung kann aufgrund des Gerätetyps (wie Thin Client, Digital Signage oder Informationsterminal) erfolgen oder anhand inividuell definierter Kriterien, z.B. ausgehend von einer Seriennummer oder dem Gerätenamen. Eine gesamte Gerätegruppe kann automatisch mit denselben Software-Updates, Service Releases etc. versorgt werden.

Eine weitere Funktion, die vom Administrator zentral gesteuert werden kann sind die »Write Filter«, ein Mechanismus, der das Gerät vor unerlaubten Änderungen schützt. Der Administrator kann entscheiden, ob Updates nur vorübergehend oder dauerhaft installiert werden. Die Write Filter können über die Management-Konsole konfiguriert werden, so dass zentral festgelegt wird, ob am lokalen Gerät z.B. Software-Änderungen vorgenommen werden dürfen, USB-Sticks gelesen werden können etc.