Netzwerkmanagement Neue Funktionen für Siemens Sinec

Mit Sinec unterstützt Siemens Kunden bei der Digitalisierung.
Mit Sinec unterstützt Siemens Kunden bei der Digitalisierung.

Im Zuge der Digitalisierung wächst die Anzahl der Teilnehmer in einem Netzwerk. Sicherheit und Übersicht können derzeit schnell verloren gehen. Siemens unterstützt Anwender mit neuen Funktionen für das Netzwerkmanagement-Tool Sinec.

Die Software-Familie Sinec von Siemens ist in drei Bereiche aufgeteilt. Sinec NMS (Netzwerk Management System), Sinec INS (Infrastructure Network Services) sowie Sinec PNI (Primary Network Initialization).

Sinec INS ist ein Software-Tool für zentrale Netzwerkdienste und gewährt Anwendern mit einer einheitlichen Benutzeroberfläche einen schnellen Überblick über alle Netzwerkdienste – speziell für die OT. Über INS kann die OT losgelöst von IT-Services ein autarkes Netzwerk aufbauen und es zum Beispiel in einem OT-Datacenter selbst hosten. Das umfasst verschiedene Server wie etwa DHCP (IP-Adressverwaltung), Syslog (Sammeln von Ereignissen im Netzwerk), NTP (Uhrzeitverwaltung), Radius (Authentifizierung im Netzwerk) und TFTP (für Firmware-Updates bei Netzwerkkomponenten).

Mit dem Inbetriebnahme-Tool Sinec PNI ist eine schnelle und unkomplizierte Erstinbetriebnahme von Scalance- und Ruggedcom-Netzwerkkomponenten möglich. So können Anwender mit PNI Steuerungen und CPUs erst-initialisieren sowie Netzwerkkomponenten einfach erreichen.

Somit ergänzen die beiden Tools das effiziente Netzwerkmanagement-System Sinec NMS. Mit der neuen Version V1.0 SP1 lassen sich sicherheitsrelevante Bereiche im Netzwerk verwalten. Dazu gehört beispielsweise Firewall- und NAT (Network Address Translation)-Management mit gerätespezifischen Regeln sowie die regelbasierte Konfiguration der Netzwerkinfrastruktur und des Syslog-Clients. Hiermit sind Firewall-Komponenten komfortabel und effizient von zentraler Stelle aus konfigurierbar.

NMS bietet außerdem eine lokale Dokumentationsfunktion über sogenannte Audit Trails, mit denen Benutzeraktivitäten über einen Zeitstempel automatisch dokumentiert werden. So lassen sich Audit-Log-Einträge problemlos nachvollziehen. Zur weiteren Analyse können Anwender Log-Einträge über eine Syslog-Schnittstelle an eine zentrale Stelle weitergeben. Zudem lassen sich mit der neuen Version mehrere Tausend Geräte in unterschiedlich großen und verschieden segmentierten Netzwerken zentral überwachen, verwalten und konfigurieren.