Bekannte und beliebte Applikation MIPS-Prozessor von Ikanos in neuester AVM-FRITZ!Box

Die FRITZ!Boxen von AVM zählen zu den beliebtesten DSL-Routern. AVM hat jetzt offensichtlich einem Lieferanten erlaubt, über das Innenleben der Box zu sprechen.

Über die »Eingeweide« bekannter Consumer-Produkte herrscht oft Stillschweigen, weil die Hersteller aus Angst vor Nachbauten meist nicht wollen, dass zu viel über die verwendeten Komponenten bekannt wird. Im Falle der Fritz-Box von AVM durfte jetzt aber die kleine kalifornische Chipschmiede Ikanos aus Fremont verkünden, dass AVM zu seinen Kunden zählt.

In der neuen FRITZ!Box Fon WLAN 7390 steckt ein Fusiv Vx180-Prozessor – ein System-on-Chip mit Mips-Core, der bis 500 MHz getaktet werden kann. Zwar stellt AVM auf der CeBIT dieser Tag noch zwei neuere Geräte vor, doch die 7390 ist das Top-Modell der Fritz-Boxen. Sie vereint die Funktionen von DSL-Modem, DSL-Router, Telefonanlage, Ethernet-Hub, WLAN- und DECT-Basisstation. An einen USB-Anschluss können Drucker oder Speicher angeschlossen werden und von allen Netzwerkteilnehmern genutzt werden.

Der Ikanos Fusiv Vx180 ist ein Low-Power-Prozessor, der auch DSP-Aufgaben für Voice-over-IP-Telefonie wahrnimmt. Er steuert die »Quality of service« (QoS) um bei gleichzeitiger Datenübertragung und Mediastreaming im Heimnetz die eine ruckelfreie Audio-/Videowiedergabe zu gewährleisten. Außerdem kann der Chip Netzwerkprotokolle für Home PNA, HomePlug und die aktuellen WLAN-Standards 802.11a/b/g/n abarbeiten.