Computertechnik MIO – flexibles I/O für Embedded-PCs

So groß wie eine 2,5-Zoll-Festplatte: Die Single-Board-Computer der MIO-Serie können über mit steckbaren Modulen zusätzliche Schnittstellen erhalten.
So groß wie eine 2,5-Zoll-Festplatte: Die Single-Board-Computer der MIO-Serie können über mit steckbaren Modulen zusätzliche Schnittstellen erhalten.

Mit der neuen MIO-Bauform verpasst Advantech seinen Single-Board-Computern ein flexibles I/O-Konzept. Auch Kühlung und Gehäuse sind vereinheitlicht, da Steckverbinder und Montagebohrungen immer an der gleichen Stelle sind.

Für Embedded-PCs hat Advantech ein modulares I/O-Konzept mit dem Namen MIO entwickelt, das auf der SPS erstmals vorgestellt wurde. Zwar sind bei Embedded-PCs alle Kernkomponenten bereits im Chipsatz integriert, aber in der Automatisierung sind oft Schnittstellen gefordert, die nicht Bestandteil einer PC-Standardausstattung sind, wie zum Beispiel RS232 oder CAN. Hierfür ist das MIO-Konzept gedacht, das einen Single-Board-Computer durch ein Aufsteckmodul über einen standardisierten Steckverbinder mit zusätzlicher Peripherie ergänzt.

Der Steckverbinder ist zwar ein „Haus-Standard“, aber trotzdem bietet Advantech bereits eine erstaunliche Fülle an Erweiterungsmodulen an: Video-Eingang, Ethernet-Erweiterungen oder serielle Schnittstellen können ergänzt werden. Den passenden Single-Board-Computer dazu gibt es entweder mit der AMD-G-Serie oder mit dem Intel Atom N455. Die Platinen sind so groß beziehungsweise klein wie eine 2,5-Zoll-Festplatte und enthalten auf der Oberseite den Prozessor sowie einen Heatspreader, über den die Wärme auf ein Gehäuse abgeleitet werden kann. Auf der Unterseite befindet sich die On-Board-Peripherie mit Steckverbindern am Rand des Boards sowie der MIO-Erweiterungsstecker.