Embedded-Betriebssysteme LynxSecure 5.0: sicherer durch Virtualisierung

Das Betriebssystem LynxSecure 5.0 zeichnet sich durch bessere Virtualisierungsfunktionen aus. Gastbetriebssysteme werden gegeneinander abgeschottet und es gibt virtualisierte Objekte, die von unterschiedlichen Betriebssystemen gemeinsam genutzt werden können, aber nur auf einem einzigen Host residieren.

Die neue Version von LynxSecure unterstützt die Virtualisierung von 64-bit- und SMP-Gastbetriebssystemen (Symmetric Multiprocessing). Neu bei LynxSecureE 5.0 ist eine Objekt-Sharing-Funktion für Systeme mit limitierten physikalischen Objekten. Sie ergänzt den bisherigen direkten Objektzuordnungs-Mechanismus bei LynxSecure. Mit Release 5.0 lässt sich die Virtualisierungstechnik, die in Embedded-Anwendungen verwendet wird, jetzt auch in Enterprise-orientierten Systemen nutzen, um dort eine sichere Mehrfachnutzung und Client-Virtualisierung zu unterstützen.

Durch Implementierung einer »Objektvirtualisierung« können nun physikalische Objekte virtualisiert werden, die von mehreren Gastbetriebssystemen gemeinsam genutzt werden. Im Klartext heißt das: Gemeinschaftlich genutzte Objekte wie Netzwerk, USB, Festplatte und Grafik stehen ohne Sicherheitseinbußen mehreren Gastbetriebssystemen zur Verfügung.Beim Einsatz von Intel-Prozessoren aber der zweiten »Core«-Generation verspricht LynuxWorks eine »fast native Ausführungsgeschwindig«. Eine weitere neue Eigenschaft von LynxSECURE 5.0 ist die Fähigkeit, voll virtualisierte 64-bit-Gastbetriebssysteme in SMP-Konfiguration auszuführen. Dies bedeutet, dass auch Betriebssysteme mit 64-bit-Kernel wie Windows 7, Linux und Solaris jetzt mit der LynxSecure-Sicherheit auf mehreren Prozessorkernen laufen können.

Entwicklungsumgebung Luminosity 4.7

LynxSecure 5.0 ist mit der neuesten Version der integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) Luminosity ausgestattet. Sie umfasst Entwicklungs-, Debug- und Analysewerkzeuge in einem Eclipse-Framework. Mit Luminosity 4.7 lassen sich der LynxSecure-Hypervisor konfigurieren sowie die Images für die Gast-Betriebssysteme erstellen. Verschiedene Wizards leiten den Neuanwender mittels einer »Autoconfiguration«-Funktion, die auf dem Zielrechner läuft, durch den Konfigurationsvorgang. LynxSecure 5.0 enthält erstmals auch eine kompakte »Target-Resident«-Verion von Luminosity für die Anforderungen von IT-Administratoren. Sie enthält ein Programm, das Zielsysteme automatisch konfiguriert.