Kostendruck für FPGA-Entwicklung senken Gleichmann Research verleast Entwicklungsplattformen

Die zur MSC-Gruppe gehörende Gleichmann Electronics Research verkauft ihre FPGA-Entwicklungssysteme ab sofort nicht nur, sondern bietet sie auch zum Leasing an.

Die Vorteile des Leasing sind klar: die Finanzierung ist für die meisten Firmen einfacher, als eine einmalige Investition. Der Kunde kann durch Leasing sein Risiko verkleinern. Oft soll zunächst nur etwas ausprobiert bzw. evaluiert werden - dazu will man kein teures, vollwertiges Entwicklungssystem anschaffen. Oder es handelt sich um kürzere Projekte, bei denen schon nach wenigen Monaten Entwicklungszeit ein Ergebnis erzielt wird. Auch hier kommt Leasing günstiger als der Kauf.

Gleichmann Research hat verschiedene FPGA-Entwicklungssysteme im Angebot, die als Prototyping-Plattform für die Software-Entwicklung dienen. Es gibt z.B. ein reines System für Automotive Infotainment, ein System für Industrielle Steuerungen, das einen Intel-Atom-Prozessor und ein Altera-FPGA kombiniert sowie ein ARM-Plattform. Im ARM-System befinden sich zwei FPGAs. In einen davon kann ein Cortex-M-Kern geladen werden, in das andere FPGA weitere Peripherie. Auf diese Weise können z.B. verschiedene Cortex-M-Cores evaluiert werden.

Dieter Scheurer, Managing Director bei Gleichmann Research sagt: »Ich hatte immer wieder Anfragen, ob wir so ein Gerät nicht mal kostenlos ausleihen können, aber da musste ich sagen, tut mir leid - wir leben vom Verkauf dieser Geräte. Durch das Leasing haben wir nun ein konkretes Angebot für alle, die ein Gerät zeitlich begrenzt haben möchten.« Auf der Website von Gleichmann gibt es einen Überblick über die angebotenen Geräte und einen Preiskalkulator. Er zeigt den Verkaufspreis, die Leasingraten und den Rückkaufswert. Die Mindestleasingzeit beträgt drei Monate. Wenn das Geschäft angelaufen ist, wird es auch Gebrauchtgeräte zu vergünstigten Konditionen geben.