Embedded-Boards mit Prozessoren von AMD Für Grafik- und rechenintensive Anwendungen entwickelt

Ab sofort bietet Aaronn Electronic drei neue Embedded-Boards an.
Ab sofort bietet Aaronn Electronic drei neue Embedded-Boards an.

AMDs Ryzen-Embedded-V1000- und R1000-Reihe kombiniert »Zen«-CPUs mit der »Vega«-GPU-Architektur. Das spart Platz und ermöglicht kompakte Board-Designs mit hoher Grafik-Leistung. Aaronn Electronic setzt das mit drei neuen Embedded-Boards um.

Embedded-Spezialist Aaronn Electronic hat sein Portfolio um einen Single-Board-Computer, ein COM-Express-Modul sowie ein Motherboard basierend auf AMDs Ryzen-Prozessoren ergänzt. Der Systemintegrator aus Puchheim bei München setzt dabei auf den langjährigen Partner Kontron.

Mit lüfterlosem, stromsparendem Design und 4K-Wiedergabe für bis zu drei oder vier unabhängige Displays bieten sich die neuen Boards besonders für rechenintensive sowie Grafik-Anwendungen an. Vorteile sieht Aaronn mit dem Design vor allem im Digital-Signage- und medizinischen Bereich.

Ab sofort sind folgende Boards verfügbar:

  • Mini-ITX Industrial Motherboard mit AMD Ryzen V1000 (mITX-VR1000 V2.0)
  • 3,5” Single Board Computer mit AMD Ryzen V1000 oder R1000 (3,5″-SBC-VR1000)
  • COM-Express-Compact-Modul Typ 6 mit AMD Ryzen V1000 oder R1000 (COMe-cVR6 (E2))

Zusätzlich zu den Produkten bietet Aaronn seinen Kunden alle erforderlichen Services, etwa eigenen Design-In-Support und Rapid Prototyping an. Ebenfalls bietet Aaronn Evaluierungsboards samt Unterstützung bei deren Gebrauch und Design der Carrier Boards an.

Die Embedded-Boards im Detail

Das »mITX-VR1000 V2.0« ist ein Motherboard im Formfaktor Mini-ITX, das mit Prozessoren der Ryzen-V1000-Serie ausgestattet ist. Es eignet sich speziell für medizinische Displays, Thin Clients oder Industrie-PCs sowie Anwendungen, die auf vier unabhängige Displays in 4K-Auflösung angewiesen sind. Das Motherboard integriert bis zu 4 CPU- und 11 GPU-Kerne. Es verfügt über einen SATA-3.0-Anschluss, sieben USB-Ports sowie einmal mPCI. Es ermöglicht via M.2-Schnittstellen (Key B und Key M) den Anschluss von SSDs und besitzt einen PCIe-x16-Steckplatz, über den sich etwa Funkmodule anschließen lassen. Drei GbE-LAN-Ports gewähren eine ausreichende Datenrate, selbst bei großen Datenmengen.

Der »3,5″-SBC-VR1000« ist mit AMDs Embedded Prozessoren Ryzen V1000 und R1000 bestückt. Hiermit kann der Anwender bis zu drei Monitore unabhängig voneinander ansteuern. Hierfür steht jeweils ein LVDS-, DP- und HDMI-2.0-Anschluss bereit. Je nach Modell (V1000 oder R1000) sind zwei USB-3.1-Ports und vier beziehungsweise sechs USB-2.0-Ports vorhanden. Zwei DDR4 2400 SO-DIMM-Sockel nehmen bis zu 32 GB Arbeitsspeicher auf. Neben zwei SATA-III-Anschlüssen ist auf einem M.2-Sockel (Key M) eine NVMe SSD nutzbar. Ein Anbinden an ein Netzwerk ist über zwei GbE-LAN-Ports möglich, ein mPCIe-Steckplatz erlaubt anwendungsspezifische Erweiterungen.

Das 95 x 95 mm große »COMe-cVR6 (E2)« unterstützt bis zu vier unabhängige Displays und bietet bis zu 48 GB DDR4 ECC RAM. Neben zwei SATA-Schnittstellen sind weiterhin zwei serielle Schnittstellen, eine Audio-Schnittstelle, Gigabit-Ethernet-Ports, fünf PCIe-Slots und insgesamt acht USB-Anschlüsse vorhanden. Geplant ist eine Langzeitverfügbarkeit von zehn Jahren.