Betriebssysteme Fünf Meinungen zu Windows 8 in der Industrie

Ein Betriebssystem – oder besser: ein Bedienkonzept – für alle Geräte: Smartphones, Tablets und PCs. Wird die Industrie die Microsoft-Philosophie annehmen? Wir haben nachgefragt.

Wenn man an Windows 8 denkt, dann fällt sofort die charakteristische Kacheloberfläche ins Auge, die den bisherigen Desktop ersetzt. Das ist die augenfälligste Neuerung. Dahinter steckt aber viel mehr, nämlich die »Metro«-Oberfläche, die Microsoft jetzt »Windows 8 Modern UI« nennt. Und die Programme heißen jetzt »Apps«.

Viele Modebegriffe also, doch was sich dahinter verbirgt, sind einerseits eine neue Namensgebung und andererseits umfassende Änderungen auch unter der Oberfläche von Windows. Abgesehen davon, dass Metro-Apps immer den vollen Bildschirm beanspruchen und sie damit das bisherige Fenster-Konzept von Windows ersetzen, ist der Code dahinter nicht mehr compilierter C-, C++- oder C#-Code, sondern Java-Bytecode, Javascript und HTML. Durch Java wird gewährleistet, dass die Apps sowohl auf der x86- als auch der ARM-Version von Windows 8 laufen. Und das ist gleich die nächste Neuerung von Windows 8: die Unterstützung der ARM-Architektur. Allerdings um den Preis, dass bisherige Windows-Programme auf den ARM-Systemen nicht laufen.

An der Oberfläche tritt an die Stelle der Windows-Fenster eine Benutzerschnittstelle wie sie von Smartphones und Tablets bekannt ist. Bei Büro-PCs sind durchaus Zweifel angebracht, ob das sinnvoll ist, und ob ein Touchscreen wirklich die Maus ersetzen wird. In der Industrie sind Touch-Bildschirme dagegen schon lange eingeführt – bisher meist mit »Bildschrimtasten«. An ihre Stelle könnte jetzt ein »natives« Touch-Interface treten. Wird die Industrie dieses System adaptieren? Lesen Sie dazu die Statements.

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Fünf Meinungen zu Windows 8 in der Industrie

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