Forschung Fraunhofer gründet Embedded-Systems-Allianz

Um die rasante Entwicklung im Bereich eingebetteter Systeme mitgestalten zu können, hat die Fraunhofer-Gesellschaft die Fraunhofer-Allianz »Embedded Systems« gegründet. Prof. Peter Liggesmeyer, wissenschaftlicher Leiter des Fraunhofer IESE, ist Sprecher der neu gegründeten Allianz.

Deutschland ist einer der weltweit führenden Standorte bei der Entwicklung von Embedded-Systemen. Da »Embedded« eine Querschnittstechnologie ist, sind viele andere Hochtechnologie-Bereiche davon abhängig. Auf die steigenden Anforderungen und die zunehmende Komplexität von eingebetteten Systemen reagierte der Fraunhofer-IuK-Verbund als größter europäischer Forschungsverbund für Informations- und Kommunikationstechnik mit der Initiative zur Gründung einer Fraunhofer-Allianz.

Bei der Entwicklung neuer Systeme stoßen isolierte Ansätze schnell an ihre Grenzen. Gleichzeitig spielt neben Kompetenz auf den Gebieten Informationstechnik, Elektrotechnik und Maschinenbau vor allem das Zusammenspiel dieser Disziplinen eine tragende Rolle. Die in der Allianz zusammengeschlossenen Fraunhofer-Institute ESK, FIRST, FIT, FKIE, FOKUS, HHI, IESE, IGD, IIS, IOSB und SIT verfügen über umfangreiche Expertise in praktisch allen Themenfeldern im Bereich eingebetteter Systeme. Die Fraunhofer-Allianz Embedded Systems bündelt die jeweils benötigten Fachkompetenzen und stimmt sie auf die Gebiete Informationstechnik, Elektrotechnik und Maschinenbau ab. Gleichzeitig ist die Allianz zentrale Anlaufstelle für Partner aus Industrie, Forschung, Politik und Medien.

Das in Kaiserslautern ansässige Fraunhofer IESE hat aufgrund seiner Expertise im Bereich Embedded Systems die führende Rolle in der Allianz übernommen. Seit Jahren zählen Sicherheitsanalysen, die Zertifizierung eingebetteter Systeme sowie innovative Entwicklungsmethoden für eingebettete Systeme zu den Forschungsschwerpunkten des IESE.