Multi-Core-Strategie Enea erweitert Linux-Angebot

Durch eine Kooperation mit Timesys erweitert Enea sein Linux-Angebot. Außerdem tritt das schwedische Unternehmen der Linux-Foundation bei.

Um Kunden mehr Unterstützung bei der Entwicklung von heterogenen Multi-Core-Systemen anbieten zu können, erweitert Enea jetzt sein Linux-Angebot. Dazu zählen in einem ersten Schritt die strategische Partnerschaft mit dem Linux-Anbieter Timesys sowie der Beitritt zur Linux-Foundation.

In der strategischen Partnerschaft mit Timesys wird Enea nicht nur als Reseller der Entwicklungsumgebung »LinuxLink« fungieren, sondern die Technologie auch nutzen, um Plattformen anzubieten, die Linux mit dem proprietären Echtzeit-Betriebssystem von Enea zu verbinden. Auf einem Multi-Core-Prozessor soll es möglich werden, im Rahmen einer »Bare Metal«-Virtualisierung sowohl das Enea-OSE-Betriebssystem als auch Linux ablaufen zu lassen.

Die Kooperation mit Timesys ist nicht die erste Linux-Initiative von Enea. 2007 übernahm Enea QiValue, einen Anbieter von Linux-Beratungsleistungen, der als »Enea Linux Competence Center« (ELCC) in Enea eingegliedert wurde. 2009 brachte das ELCC das Enea Linux Project Framework heraus, eine einfach zu handhabende Linux-Entwicklungs- und Konfigurationsumgebung für den schnellen Start von Linux-Projekten. Im Frühjahr 2010 verkündete Enea dann eine strategische Partnerschaft mit Netlogic für die Bereitstellung der inzwischen verfügbaren integrierten Linux-Build- und Konfigurationsumgebung.

Eneas jüngstes Beratungsangebot in Bezug auf Linux ist das »Enea Android Competence Center«. Der Blog des Centers zeichnet sich durch tiefgehendes technischen Wissen und seine kreativen Anwendungsdemos aus.

Beitritt zur Linux Foundation

Parallel zur Partnerschaft mit Timesys ist Enea kürzlich auch der Linux-Foundation beigetreten. Damit ist Enea in der Lage, einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Quellcodes zu leisten und so indirekt bestehende und zukünftige Kunden zu unterstützen. Darüber hinaus kann Enea durch die Teilnahme an technischen Projekten, Arbeitsgruppen und anderen Foren innerhalb der Organisation auf die zukünftige Richtung der Linux-Entwicklung einwirken.