Embedded-Software Enea: 7,5% weniger Umsatz im ersten Halbjahr

Der Betriebssystem-Anbieter Enea AB aus Schweden hat das erste Halbjahr 2010 mit einem Umsatzrückgang abgeschlossen, bleibt aber trotzdem profitabel. Der Trend zeigt jedoch nach oben.

Bei den Umsätzen im ersten Halbjahr 2010, die von 410 auf 379 Mio. SEK (40 Mio. Euro) zurückgingen, spielt allerdings eine Umstellung in der Berechnung der Lizenzgebühren eine Rolle, die sich im ersten Quartal in 7 Millionen SEK geringerem Umsatz auswirkte. Während im ersten Halbjahr noch ein Verlust von 32 Mio. SEK auflief, macht Enea von Januar bis Juni 2010 einen Gewinn von 30 Mio. SEK vor Steuern.

Das Geschäft von Enea teilt sich etwa im Verhältnis 40:60 auf in Software und Consulting. Enea hatte Restrukturierungsmaßnahmen durchgeführt und die Zahl seiner Berater und Entwicklungsingenieure reduziert. Per Akerberg, CEO von Enea kommentiert: »Wir haben zwar noch nicht wieder das Umsatzniveau von 2009 erreicht, aber der Trend zeigt klar nach oben. Im zweiten Quartal lagen unsere Umsatze gegenüber dem Vorjahr nur noch um 5% zurück.«