Linux AMD tritt OSADL bei

AMD unterstützt die Linux-Entwicklung durch den Beitritt als Silber-Mitglieder zu OSADL. Zumindest auf der OSADL-Mitgliederliste steht AMD dadurch auf derselben Stufe wie Intel.

Die Open Source Development Labs (OSADL) wurden von deutschen Unternehmen aus dem Maschinenbau gegründet, um die Entwicklung von Open-Source-Software für Automatisierung und Maschinenbau zu koordinieren. Mit AMD konnte die Organisation jetzt ein neues, prominentes Mitglied gewinnen.

AMD will mit dem Beitritt sein Engagement für Embedded-Systeme unterstreichen und damit die Zusage zu geben, der Maschinen- und Automatisierungsindustrie die benötigten Prozessoren zu liefern. Die im Januar vorgestellen Prozessoren der Embedded-G-Series vereinen Grafikprozessor und CPU auf einem Chip. »Damit wird nun endgültig das Problem gelöst, dass ein Board nicht mehr hergestellt werden kann, weil der Grafik-Chip abgekündigt wurde,« sagt Dr. Carsten Emde, Geschäftsführer der OSADL.

AMD ist das vierte »Silber»-Mitglieder der OSADL. Die anderen drei sind Intel, Heidelberger Druckmaschinen und Roche Diagnostics. Den »Gold«-Status haben die Gründungsmitglieder Trumpf und Homag. Die insgesamt 34 OSADL-Mitglieder bestehen aus Unternehmen, die Echtzeit-Linux-Software nutzen oder entwicklen.