Leiterplatten-Design Verwaltung der Work-in-Progress-Daten

Die Disziplin wahren? Viel Spaß!

Bei diesen komplizierten Verfahren für die Verwaltung komplexer ECAD-Daten wird Ihre Firmen-IT ständig damit beschäftigt sein, die Struktur und die Benutzer zu betreuen. Dieser Prozess führt zu fortlaufenden Reorganisationen der Datenstruktur. Währenddessen durchlaufen die Design-Teams eine weitere Lernkurve und müssen sich darauf einstellen, dass alles den Platz gewechselt hat. Machen Sie sich darauf gefasst, dass die falschen Daten verwendet werden, denn niemand weiß, was freigegeben wurde und was noch WIP ist.

Manuelle Benennung von Dokumentendateien

Bei manuellen Dateiverwaltungssystemen gibt es keine automatischen Nummerierungschemata zur Aktualisierung der Dateinamen, wenn die Nutzer Änderungen vornehmen. Viele Unternehmen haben verschiedene Systeme, die in der Vergangenheit „funktioniert“ haben, oder bestimmte Prozeduren, an die sich Entwickler und Benutzer halten müssen, indem sie die Dateien anhand der Phase, der Person oder des Änderungszeitpunkts benennen. Dadurch bekommen die Design-Teams Schwierigkeiten, Dokumente zu finden – insbesondere die, auf die in anderen Dokumenten verwiesen wurde. Das ist schlicht nicht durchzuhalten.

Keine Sicherheit

Diese manuellen, dateibasierten Verwaltungssysteme verfügen nur über begrenzte Sicherheitsoptionen wie Nur-Lese-Zugriff, Schreibzugriff oder kein Teilen. Bei diesen Szenarien können Sie keinen Einfluss darauf nehmen, wann das Dokument sichtbar wird. Sie können nicht den Zugang auf bestimmte Benutzer beschränken, wenn das Dokument nicht mehr WIP, sondern freigegeben ist. Diese eingeschränkte Methode führt natürlich zum Entstehen von mehr Ordnern wie »In Bearbeitung«, »Freigegeben«, »Genehmigt« oder »End of Life«.

Wenn den Benutzern manchmal der Zugang zu bestimmten Ordnern verwehrt wird, werden sie die Dateien oft in die falschen Ordner verschieben, zu denen sie Zugang haben. Dies aber ist kostspielig, ineffizient und sorgt immer für Verwirrung, Zeitverschwendung, Schuldzuweisungen und schlechte Stimmung sowie dafür, dass die falsche Version in die Produktion gelangt.