Marktstudie 3D-Druck Personal Manufacturing (PM) treibt die Entwicklung voran

Unter 3D-Druck wird ein Fertigungsprozess verstanden, bei dem durch schichtweisen Auftrag Objekte mit beliebigen Formen aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden.

Mit einer Studie zum Marktpotenzial der 3D-Fertigungsverfahren [1] untermauert das Marktforschungsinstitut Frost & Sullivan die wachsende Bedeutung der neuen Fertigungsverfahren.

Dabei sprechen die Marktforscher von einer völlig neuen Welt von Anwendungen, die sich durch den 3D-Druck erschließt. So bewegt sich der Markt in Richtung des „Personal Manufacturing“, das von einer wachsenden „Maker Scene“ begleitet wird, und der Produktion geringer Stückzahlen. Dabei gewinnen etwa Einzelstücke für den Konsumgütermarkt und Anwendungen im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung. Im Bereich der Luft- und Raumfahrt und auch bei der Automobilindustrie wird der 3D-Druck für den Musterbau eingesetzt. Das Besondere am 3D-Druck ist nach Meinung der Markforscher, das hier mit hochqualitativen, personalisierten Produkten ein völlig neues Geschäftsfeld eröffnet wird.

Das Marktpotenzial für den 3D-Druck ist groß, die Marktforscher von Frost & Sullvian erwarten für dieses Jahr eine Steigerung des Marktanteils bei den „Rapid Prototyping“-Verfahren auf etwa 40 %. Allerdings konnte noch nicht nachgewiesen werden, dass dieses Verfahren insbesondere für großvolumige Objekte generell eingesetzt werden kann. Darüber hinaus sind die Investitionen in eine 3D-Druckanlage vergleichsweise hoch; die doch recht geringen Stückzahlen sind zusätzlich dafür verantwortlich, dass sich die Investitionen nur langsam amortisieren. Demgegenüber stehen allerdings Einsparungen, die durch eine wesentlich einfachere Erstellung der Objekte bzw. Bauteile bedingt sind.