RWTH Aachen und German RepRap Neues Labor für Additive Fertigung

Übergabe des symbolischen Schlüssels, eigens gefertigt im neuen Technikum für additive Fertigung, an IKV. (v.li.n.re): Dr.-Ing. Herbert Müller, VV IKV-Fördervereinigung, Prof. Dr. rer.pol. Malte Brettel, Prorektor der RWTH Aachen für Wirtschaft und Industrie, Marcel Philipp, Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Svenja Schulze MdL, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW, Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Institutsleiter IKV, Jörg Munsch, Niederlassungsleiter BLB NRW Aachen, Gabriele Willems, Geschäftsführerin BLB NRW (Foto: BLB NRW, Bernd Klass)
Übergabe des symbolischen Schlüssels an IKV: (v.li.n.re): Dr.-Ing. Herbert Müller, VV IKV-Fördervereinigung; Prof. Dr. rer.pol. Malte Brettel, Prorektor der RWTH Aachen für Wirtschaft und Industrie; Marcel Philipp, Oberbürgermeister der Stadt Aachen; Svenja Schulze MdL, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW; Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Institutsleiter IKV; Jörg Munsch, Niederlassungsleiter BLB NRW Aachen; Gabriele Willems, Geschäftsführerin BLB NRW.

Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen eröffnete ein neues Gebäude auf dem Aachener Campus Melaten. Eine bedeutende Bereicherung ist hierin das Technikum der Additiven Fertigung, in dem bereits Großraum-3D-Drucker im Einsatz sind.

Das neue Labor für Additive Fertigung soll Platz für die hochmoderne und innovative Forschungsarbeit im Bereich der Technologie schaffen, die auch als 3D-Druck bezeichnet wird. In diesem Sinne hat die RWTH Aachen auch in hochmoderne Maschinen investiert, darunter in ein Großraum-3D-Druckermodell X1000 der Firma German RepRap

Bei der Eröffnungsfeier wurde den Verantwortlichen u.a. ein überdimensionaler Schlüssel (siehe Bild) übergeben. Dieser ist auf dem German RepRap X1000 gedruckt worden und gilt mit einer Länge von 1 m, einer Breite von 40 cm und einem Gewicht von 1400 g als das bisher größte Bauteil, welches am IKV konstruiert und mittels additiver Fertigung in einem einzelnen Fertigungsschritt hergestellt worden ist. Als Druckmaterial wurde das Performance PLA von German RepRap verwendet, wobei das Objekt aus über 150 einzelnen Schichten in einer Druckzeit von ca. 90 h gefertigt wurde.

Der X1000 bietet mit seinem großen Bauraum von 1000 x 800 x 600 mm³ und den zahlreichen Sicherheitsfeatures gute Voraussetzungen für zahlreiche industrielle Anwendungsgebiete wie den (Funktions-)Prototypenbau, die Kleinserienfertigung und den Formenbau.