Drahtschreibtechnik Wirelaid Hohe Ströme effizient im Board verteilen

Im gezeigten Beispiel sind typischerweise 150 A zu übertragen
Im gezeigten Beispiel sind typischerweise 150 A zu übertragen

Erste Ansätze, in den Entwicklungsabteilungen konventionelles Denken beim Handling von hohen Strömen auf der Leiterplatte über Bord zu werfen, sind deutlich spürbar. Und ein aktuell laufender Designwettbewerb, bei dem Sie 3000 Euro gewinnen können, will Sie beim Schaffensprozess neuer Ideen unterstützen.

Nicht alleine, wie so oft vermutet, die Primärantriebe, die sich rund um das allgegenwärtige Thema Elektronmobilität tummeln, stellen neue Herausforderungen dar. Auch eine Vielzahl kleinerer Antriebe, deren Aufgabe beispielsweise der gute alte Zahnriemen im Kfz übernahm, werden auch bei den Verbrennungsmotoren, wegen des sehr oft nur temporären Gebrauchs, durch effiziente Elektroantriebe substituiert – und jeder benötigt dazu eine Schaltung und deren Träger – die Leiterplatte.

Frequenzumrichter, DC/AC Wandler, AC Servos sind allerdings ebenso von der Strom-Problematik betroffen wie oben genannte im automotiven Umfeld. Sei es nun die Rotoren einer Windkraftanlage mit der Nase in denselben zu stellen oder bei zuviel Strom im Netz die Steigung der Rotorblätter bis hin zum Stillstand der Anlage zu regeln.

Überall sind entsprechende Schaltungen mit vergleichsweise hohen Leistungen und damit einhergehend hohen Strömen zu realisieren.
Da beispielsweise durch die Konsolidierung des Solarmarktes der Kostendruck gerade europäischer Anbieter enorm ist, werden effiziente, kostenoptimierte Lösungen bei den Einzelkomponenten im Zulieferumfeld auch hier immer wichtiger.

Auch das mag ein Grund sein, dass sich die Vorgehensweisen der Protagonisten, wie eingangs beschrieben, auch an dieser Stelle stark verändert haben.  

Mit Wirelaid von Jumatech lässt sich bereits bei lediglich einem „Bauteil“ – der Leiterplatte – beginnen, diesem Rechnung zu tragen. Im gezeigten Beispiel sind typischerweise 150 A zu übertragen, Fine-Pitch-Komponenten zu verbauen, natürlich Kosten zu optimieren und das selbstverständlich bei gleichzeitig hoher technischer Performance. Dies konnte mit einem einfachen 4-Lagen-Multilayer mit 70 µm Basiskupfer sehr gut realisiert werden. Die Betriebstemperaturen blieben dabei stets unter 40 °C.

Bei dieser Gelegenheit ist es angebracht, auf einen aktuell laufenden Designwettbewerb hinzuweisen, der gute Ideen mit maximal 3000 Euro belohnt. Lesen Sie dazu mehr unter www.elektroniknet.de/wirelaid