Sanmina-SCI Flexibel im Sinne ihrer Kunden

Unterwegs in elektronischen Baugruppen und Systemen.
Unterwegs in elektronischen Baugruppen und Systemen.

IMS steht für Integrated Manufacturing Services und beinhaltet die komplette Auftragsfertigung von elektronischen Baugruppen und Systemen. Die Firma Sanmina zählt mit weltweit 75 Standorten zu den Größeren der Zunft und hat im mittelfränkischen Gunzenhausen ein Werk mit Vorgeschichte.

Wer heute den Firmennamen Sanmina, Standort Gunzenhausen, zum ersten Mal hört, wird sich nicht vorstellen können, dass dort Mitte der achtziger Jahre die Vorgänger-Firma SEL an die 1.600 Mitarbeiter beschäftigte. Heute sind es noch etwa 180 Mitarbeiter, und dies lässt erahnen, dass sich seit dieser Zeit einiges getan haben muss.

Die Grundsteinlegung lag mit dem 11. April 1960 noch viel weiter zurück und war dem damaligen Postminister Richard Stücklen zu verdanken. Die Firma nannte sich damals „Standard Elektrik Lorenz – Mix & Genest“ und fertigte lange Jahre Relais für die gesamte SEL-Vermittlungstechnik. Der große Umbruch kam 1977 mit der Fertigung vollautomatischer und rechnergesteuerter Vermittlungsanlagen („Unimat“). Damals wurden schon die ersten Mikrocomputer eingesetzt. Das für SEL-Gunzenhausen wichtigste Signal aus der Zentrale in Stuttgart kam 1985: Fertigung des digitalen Vermittlungssystems („System 12“) ausschließlich in Franken. Bis in das Jahr 2004 hinein wurde dieses in Gunzenhausen produziert.

Das Werk in Gunzenhausen ist heute als IMS-Unternehmen dem Sanmina-Konzern angegliedert und fertigt – im Wesentlichen für Kunden aus der Telekommunikation, der Industrieelektronik und der Automobilindustrie – Elektronikbaugruppen bis hin zum Gesamtsystem, ob nun als Muster für die Entwicklung oder auch in Serienstückzahlen. Sanmina selbst ist einer der größten weltweit agierenden Fertigungsdienstleister mit 75 Standorten in 25 Ländern. Darüber hinaus produziert das Unternehmen auch komplexe Speicher und Systeme, welche unter den Eigenmarken Viking und Newisys vertrieben werden