Dienstleistung für Entwickler Bestückung von Prototypen

Spezialisiert auf die schnelle Fertigung von Prototypen - damit Entwickler nicht lange warten müssen.
Spezialisiert auf die schnelle Fertigung von Prototypen - damit Entwickler nicht lange warten müssen.

Je kleiner die Bauteile werden, umso aufwändiger wird der Bestückvorgang bei Prototypen. Der französische Dienstleister Proto-Electronics hat sich auf die Express-Bestückung von Prototypen spezialisiert.

Das bestückten Leiterplatten für den Prototypenbau ist bei Produktneuentwicklungen ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung. Der dynamische, ständig wachsende Elektronikmarkt stellt dabei zunehmend hohe Anforderungen an die Leiterplattenproduktion – immer kleinere Bauteile, spezifische Löttechniken etc. Dies gilt für die unterschiedlichen Produktbereiche von LEDs über IoT und Embedded Systems bis hin zu Automobilanwendungen.

Ziel des französischen Unternehmens Proto-Electronics ist es, die mehrere Wochen dauernde Produktionszeit von Prototypen zu verkürzen – und damit auch die Produkteinführungszeit.

Als erstes Unternehmen in Frankreich konzipierte Proto-Electronics das Prototyping bestückter Leiterplatten komplett neu und richtete einen vollautomatischen Online-Angebotsservice ein, der innerhalb von zehn Minuten ein Angebot erstellt und die Produktionszeit auf fünf Tage reduziert. Heute ist die Webseite die meistbesuchte Plattform dieser Art in Europa und wird von über 9000 Entwicklern genutzt.

Digitalisierung der Prototypenfertigung

Von der Kalkulation über die Auswahl elektronischer Komponenten und die Festlegung der Leiterplatteneigenschaften bis hin zur Kundenkommunikation hat Proto-Electronics sämtliche Dienstleistungen rund um die Prototypenherstellung digitalisiert. In der Folge konnten die Produktionszeiten erheblich reduziert werden – von vier Wochen auf fünf Werktage. Bestückte Leiterplatten, mit einem Auftragsvolumen von 1 bis 50 Stück, können direkt online bestellt werden; der Preis der jeweiligen Dienstleistung wird stets direkt angegeben.

Als Reaktion auf die Lieferengpässe für elektronische Bauteile hat Proto-Electronics 2016 eine neue Version der Plattform eingeführt. Um sowohl wettbewerbsfähige Preise als auch zeitnahe Verfügbarkeit gewährleisten zu können, wurden Gateways zu namhaften Lieferanten von Elektronikkomponenten eingerichtet.

Auf Kleinserien optimierte Fertigung

Alle Prototypen werden in einer Werkstatt montiert, die für die Herstellung bestückter Leiterplattenprototypen mit einem modernen Maschinenpark ausgerüstet wurde, darunter Reflow-Öfen (Dampfphasenlöten), ein Röntgeninspektionssystem, eine vollautomatische SMT-Bestückungslinie, ein Bereich für BGA/QFN-Bauteile, ein System zur automatischen optischen Inspektion usw.

 

Bilder: 4

Expressfertigung bei Proto-Electronics

Blick in die Werkstatt

 

Für die Abnahme der elektronischen Baugruppen gilt der Industriestandard IPC-610; Proto-Electronics ist gemäß der Norm EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Die schnelle und qualitativ hochwertige Fertigung von Prototypen braucht professionelle Unterstützung. Deshalb begleitet und unterstützt Proto-Electronics seine Kunden von der Auftragserteilung bis zur Lieferung umfassend und individuell.

Expansion nach Europa

Sieben der 32 Mitarbeiter von Proto-Electronics sind im internationalen Kundendienst tätig und bearbeiten die eingehenden Bestellungen in fünf Sprachen. Auf die Prototyping-Plattform im Internet kann weltweit zugegriffen werden. Derzeit baut Proto-Electronics seine Präsenz in Europa weiter aus, insbesondere in Deutschland, Italien, England und Spanien. Für Ende des Jahres sind sowohl in der Produktion als auch im Vertrieb Neueinstellungen geplant.

Mit der Eröffnung eines Büros im baden-württembergischen Kehl im Jahr 2017 wurden die Weichen für die internationale Expansion gestellt. 2018 erzielte das Unetrnehmen 38 Prozent seines Umsatzes durch Export, davon entfiel 14 Prozent auf Deutschland. Im deutschsprachigen Raum haben sich bereits 60 Unternehmen für eine Zusammenarbeit mit Proto-Electronics entschieden. Das erklärte Ziel des Unternehmensgründers Damien Rossignon ist es, innerhalb der nächsten drei Jahre 50 Prozent des Umsatzes durch Export zu erzielen.