Jahresabschluss Schurter verzeichnet 2019 Minus von 7,5 Prozent

Mit einem »schwierigen wirtschaftlichen Umfeld« musste sich die Schurter-Gruppe 2019 auseinandersetzen.
Das Komponenten-Geschäft verzeichnet ein Minus von 6 Prozent, die Eingabesysteme ein Minus von 10,6 Prozent.

Nur die Marktregion »Schweiz/Südeuropa« hat zugelegt. Die Gruppe baut deshalb den Personalbestand um 5,9 Prozent ab.

Schurter veröffentlicht die Jahresabschlusszahlen für 2019. Der schweizer Hersteller verzeichnet einen Umsatzrückgang von 7,5 Prozent. Lediglich die Marktregion »Switzerland/Southern Europe« konnte gegenüber 2018 um 7,6 Prozent zulegen. Diesen Zuwachs führt das Unternehmen auf ein starkes Wachstum von 20,5  Prozent im strategische Geschäftsbereich »Solutions« zurück.

Der Personalbestand in der Gruppe verringerte sich aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes um 5,9  Prozent und betrug am 31.12.2019 genau 2007 Mitarbeitende. Die Produktionsstätten verzeichneten den höchsten Personalabbau.

Die restlichen sechs Marktregionen verzeichneten teilweise markante Bedarfseinbrüche: »Germany« mit – 17,4  Prozent, »Eastern Europe« mit -1,1 Prozent, »Northern Europe« lag bei -6,6  Prozent, »Americas« bei – 23,5  Prozent, »Asia-Pacific« notierte bei – 8,3  Prozent und »India/Western Asia« bei – 15,9 Prozent. Aufgeschlüsselt auf die strategischen Geschäftsbereiche ergibt sich für das Komponenten-Geschäft somit ein Minus von 6 Prozent, für die Eingabesysteme ein Minus von 10,6  Prozent auf sowie die bereits erwähnten +20,5 Prozent für den Bereich Solutions.

Zum Ende des Jahres 2019 schloss das Unternehmen die Integration von AKI ELECTRONIC spol. s r.o., Jihlava, Tschechien ab. Zum 1.1.2020 erfolgte die Namensänderung in SCHURTER Electronics s r.o. (SECZ). Das Projekt »Weitsicht«, der Um- und Ausbau des Hauptsitzes von Schurter in Luzern, verläuft indessen laut dem Unternehmen nach Plan. Die gezielte Investition in den Standort Luzern und den Werkplatz Schweiz erfolge langfristig.