Kabel Pflitsch übernimmt Werk von Magna Powertrain

In dieser Halle wird Pflitsch das neue Kompetenzzentrum Kabelkanäle realisieren: Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Mathias Stendtke (l.) und Roland Lenzing (r.) bei der Schlüsselübergabe mit Thomas Velten (Magna Powertrain)
In dieser Halle wird Pflitsch das neue Kompetenzzentrum Kabelkanäle realisieren: Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Mathias Stendtke (l.) und Roland Lenzing (r.) bei der Schlüsselübergabe mit Thomas Velten (Magna Powertrain)

Im vergangenen Herbst hat Kabelführungsspezialist Pflitsch ein Werk von Magna Powertrain gekauft. Jetzt werden 1300 m² Büros und 7000 m² mit Leben gefüllt.

Mit der Schlüsselübergabe startet der Aufbau des neuen Kompetenzzentrums für Kabelkanäle. »Am Stammsitz von Pflitsch hätte der Platz nur noch für das Wachstum der nächsten ein bis zwei Jahre gereicht,« sagen Roland Lenzing und Mathias Stendtke, die das Unternehmen als geschäftsführende Gesellschafter leiten. 

Während der Stammsitz bereits mit einem modernen automatischen Kleinteilelager vorbereitet ist für die Expansion des Produktbereichs Kabelverschraubung, schafft der neue Standort die Rahmenbedingungen für den ebenfalls stark wachsenden Bereich Kabelkanal. Auf dem rund 52.000 m² großen Grundstück befindet sich ein modernes Gebäude-Emsemble mit gut 1.300 m² Büro- und 7.000 m² Fertigungsfläche. Wenn hier im Herbst die Produktion der Pflitsch-Kabelkanäle anlaufen wird, hat das Familienunternehmen eine Gesamtinvestition in Millionenhöhe gestemmt. »Die Ausgliederung der Kabelkanäle schafft im Stammwerk Platz für weitere Expansion im Bereiche der Kabelverschraubungen«, sagt Roland Lenzing. Im vergangenen Geschäftsjahr hat der Mittelständler hier 46 neue Arbeitsplätze geschaffen. »Zusammen mit den 22 Azubis gehören derzeit fast 300 Mitarbeitende zu unserem Team.« 

In den neuen Hallen will Pflitsch eine moderne, automatisierte Produktion aufbauen, die fertigungstechnisch wie logistisch Pluspunkte bringt und weitere Expansionsmöglichkeiten bietet. »In den nächsten zehn Jahren sind so mit den beiden Werken weitere Wachstumssteigerungen erreichbar mit entsprechendem Personalzuwachs bei gleichzeitiger Kostenreduktion«, gibt Mathias Stendtke einen Einblick in den Stand der Ideen und Planungen.

Die beiden Geschäftsführer leiten das Unternehmen, das auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken kann, in der 4. Generation.