Yamaichi Electronics Neues Werk in Frankfurt/Oder feierlich eröffnet

Die neuen Fertigungshallen von Yamaichi in Frankfurt/Oder umfassen mehr als 7.000 m² Fläche – also 1,5 Fußballfelder.

Der Steckverbinderhersteller Yamaichi hat seine Kapazitäten am einzigen europäischen Standort in Frankfurt/Oder mit dem Bau eines neuen Werks deutlich ausgebaut und um neue Fähigkeiten erweitert.

Die japanische Firmengruppe Yamaichi Electronics produziert seit knapp 15 Jahren in Frankfurt an der Oder, dem einzigen Fertigungsstandort des Konzerns in Europa. Doch die 2006 bezogenen Werkshallen im ehemaligen Halbleiter-Werk in Frankfurt-Markendorf waren den benötigten Produktionskapazitäten nicht mehr gewachsen. Aus diesem Grund entschied sich die europäische Firmenleitung mit Sitz in Aschheim-Dornach bei München zum erweiterten Neubau. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme im April dieses Jahres wurde jetzt Eröffnung gefeiert.
Am 03. September 2020 war es soweit: Nach nur einem Jahr Bauzeit wurde das neue Werk im Rahmen einer feierlichen Zeremonie eingeweiht und der Öffentlichkeit präsentiert.
Zahlreiche Ehrengäste darunter Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie und René Wilke, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt an der Oder waren der Einladung von Yamaichi Electronics gefolgt ebenso wie Vertreter der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg sowie zahlreiche Geschäftspartner und Vertreter der Presse.
Neben dem zeremoniellen Akt, der durch Ansprachen von Helge Puhlmann, European Präsident von Yamaichi Electronics, Oberbürgermeister René Wilke und Staatssekretär Hendrik Fischer umrahmt wurde, konnte das Werk im Rahmen einer Führung in kleinen Gruppen besichtigt werden. Durch das Programm führte ARD-Moderator Markus Othmer außerdem untermalte Monk Fish, das Streichtrio des Brandenburgischen Staatsorchesters, die Veranstaltung musikalisch.
»Natürlich freuen wir uns über die kurze Bauzeit, die termingerechte Fertigstellung und den reibungslosen Start der Produktion. Aber richtig stolz bin ich auf das tolle Team, mit dem wir am neuen Standort unsere Erfolgsgeschichte fortsetzen«, erklärte Puhlmann.
Neben der offiziellen Einweihungsfeier hatten die Mitarbeiter und ihre Familien am 04. September die Gelegenheit, das neue Werk zu entdecken. Eine Rallye mit unterschiedlichen Etappen lud zur Erkundungstour ein, an deren Ende glückliche Sieger geehrt wurden.

Leistungsspektrum des neuen Werks

Die neuen Fertigungshallen umfassen mehr als 7.000 m² Fläche – also 1,5 Fußballfelder – und liegen vom bisherigen Standort in Markendorf fußläufig 15 Minuten entfernt. Die Produktion ist hoch automatisiert und mit der neuesten Technik nach dem Konzept von Industrie 4.0 ausgestattet.

Das neue Werk bietet die Flexibilität zur Produktion in kleinen, mittleren und großen Serien. Für fast alle von Yamaichi Electronics bedienten Märkte wie Halbleiter, Automatisierung, Industrie, Automotive, Medizintechnik oder Mess- und Prüftechnik wird direkt in Deutschland produziert. Die Produktion »Made in Germany« umfasst z.B. Kabelkonfektionen, umspritzte M12-Rundsteckverbinder, metallische Push-Pull Rundsteckverbinder, RJ45 und USB für raue Einsatzumgebungen geschützte Ethernet-Steckverbinder, flexible Flachbandkabel sowie Prüfadapter für Halbleiter-Bausteine. Auch Baugruppen werden assembliert, Federkontaktstifte gedreht sowie Einzellitzen kompaktiert.

Dank der Bündelung von Steckverbinderproduktion und Kabelkonfektionierung an einem Produktionsstandort ist es möglich, schnell auf Anfragen zu reagieren und deren zeitnahe Umsetzung sicherzustellen. Produktionstechnologien nach dem neuesten Stand der Technik und Spezialkenntnisse in den Bereichen Spritzgusstechnik, zerspanende Metallbearbeitung, Baugruppenassemblierung und Widerstandsschweißen garantieren die für den Hersteller typisch hohe Qualität. Selbstverständlich ist auch die neue Produktion nach ISO 9001 und ISO 14.001 zertifiziert.