Elektromechanische Bauelemente Markt für elektromechanische Bauelemente wächst um 14 Prozent

Rüdiger Prill, Vorsitzender der Fachgruppe Elektromechanische Bauelemente beim ZVEI

Der deutsche Markt für elektromechanische Bauelemente wird 2010 um knapp 14 Prozent wachsen, so die Erwartung des ZVEI-Fachverbands "Electronic Components and Systems" Rüdiger Prill, Vorsitzender der "Fachgruppe Elektromechanische Bauelemente": "Neben dem Auffüllen der Lager in allen Marktsegmenten wächst das Geschäft mit der Industrieelektronik überdurchschnittlich."

Nach dem Umsatzeinbruch mit elektromechanischen Bauelementen von über 26 Prozent im Jahr 2009 auf etwa 2,2 Mrd. Euro wird im laufenden Jahr der Gesamtumsatz auf 2,5 Mrd. Euro steigen, so die Marktexperten im ZVEI. Großen Anteil dabei wird das Geschäft mit der Industrieelektronik haben, für das ein Wachstum von 20 Prozent prognostiziert wird.

Beim Abnehmerbereich Datentechnik rechnen die Experten mit einem Wachstum von knapp neun Prozent auf 267 Mio. Euro. Das Geschäft mit der Kfz-Elektronik soll um über elfeinhalb Prozent von 0,92 Mrd. Euro auf knapp 1,03 Mrd. Euro steigen. Die Kfz-Elektronik bleibt mit einem Anteil von 42 Prozent größtes Abnehmersegment. Für den Bereich Consumer Electronics wird ein Wachstum von knapp zwölf Prozent auf 131 Mio. Euro und für den Bereich Telekommunikation ein Wachstum von knapp 13 Prozent auf etwa 338 Mio. Euro erwartet.

Nach den guten ersten vier Monaten des Jahres 2010 und den deutlich nach oben korrigierten Prognosen zeigen sich die Experten im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie optimistisch. Man geht davon aus, dass in einigen Teilsegmenten das Umsatz-Niveau von 2008 bereits im Jahr 2012 wieder erreicht werden kann.