Symposium Connectors 2017 Aktuelles aus der Verbindungstechnik

Tutorials am Vortag

Aufgrund der positiven Resonanz von vor zwei Jahren werden am Vortag der Tagung, am 14. März 2017, wieder Tutorials angeboten. In diesem Jahr werden Herr Stabroth von TE Connectivity eine Einführung in das Thema Steckverbinder für Automotive-Anwendungen und Herr Sahm von Phoenix Contact eine Einführung zu Steckverbindern für industrielle Anwendungen geben.

Auf dem Symposium Connectors sind neben dem Gastgeber der Hochschule Ostwestfalen-Lippe auch die TH Brandenburg, die TU Dresden, die Universität Magdeburg, die Universität Rostock, die Universität des Saarlandes sowie das Chiba Institute of Technology aus Japan mit Vorträgen vertreten. Auch Vorträge von verschiedenen Herstellern für elektrische Verbindungstechnik wie Bosch, TE Connectivity, Phoenix Contact, Stäubli, Wago und Weidmüller gehören zum Programm. Daneben bereichern Anwender und Zulieferer, zum Beispiel Daimler, Wieland-Werke und Kemper, die Veranstaltung mit Fachbeiträgen.

Einblick in die Themenvielfalt

Das Themenfeld ist weitläufig und soll zu interessanten Diskussionen auf der Fachtagung sowie zu neuen Erkenntnissen führen. So werden beispielsweise Verfahren vorgestellt, um Aluminiumleiter mit kleinem Querschnitt zu crimpen, den Einfluss der Querleitfähigkeit von Litzenleitern oder die Leitfähigkeit innerhalb der Kontaktzone zu bewerten sowie den Zustand von Kontaktoberflächen zu ermitteln. Zudem werden Möglichkeiten aufgezeigt, um das Austreten von Lichtbögen aus dem Gehäuse zu verhindern, um den Reibungskoeffizienten und somit den Verschleiß zu reduzieren bzw. um den Edelmetalleinsatz zu reduzieren.

Ein Vortrag widmet sich der Korrelation der elektrischen Eigenschaften von passivierten Silberoberflächen und deren chemischen Zusammensetzungen. Hier gibt es ein Konzept, bei dem Kontakte nach definierter Alterung ortsaufgelöst charakterisiert werden können.

Die Teilnehmer erhalten darüber hinaus einen Überblick über werkstoffkundliche Voraussetzungen für den Einsatz bei erhöhten Temperaturen. Außerdem wird eine Möglichkeit diskutiert, Kontaktkräfte direkt zu messen anstatt über fehlerbehaftete Umwege wie zum Beispiel die Reibzahlermittlung. Im Bereich der Simulation werden Ersatzschaltungen für die thermische Auslegung elektrischer Kontaktsysteme präsentiert.

Die Anwendbarkeit sowie die Grenzen des I2t-Kriteriums bei hohen Strombelastungen im Kurzschlussfall stellen ein weiteres Vortragsthema dar. Neben der elektrischen Verbindungstechnik kommt auch die Möglichkeit der Standardisierung optischer Kontaktsysteme, zum Beispiel für Telekommunikationsanwendungen, zur Sprache.

Die Anmeldung zum Symposium Connectors 2017 ist online über www.connectors-symposium.de möglich

 

 

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