Deutsche Bauelemente-Distribution Umsatz stieg im vierten Quartal um 12 %

Georg Steinberger, Vorsitzender des FBDi e.V.: »Von Bastelbedarf und Instant Access«
Georg Steinberger, Vorsitzender des FBDi e.V.

Im vierten Quartal stieg der Umsatz erneut zweistellig um 12 % auf 845 Millionen Euro. Das sind zwar 10% weniger als im dritten Quartal, aber es ist immer noch beachtlich.

Im Gesamtjahr 2017 vermeldeten die im Fachverband Bauelemente Distribution (FBDi e.V.) organisierten Unternehmen ein Umsatzplus von 12 % auf 3,6 Milliarden Euro und einen Auftragseingang von 3,91 Milliarden Euro. 2017 war neben Knappheit und Preiserhöhungen auch von deutlichen Wechselkurschwankungen (Dollar/Euro) geprägt, die sich über alle Quartale hinweg nahezu ausglichen.

Bei den verschiedenen Komponentenarten war die Entwicklung durchaus unterschiedlich: Während Halbleiter um 11,4 % auf 2,51 Milliarden Euro wuchsen, stieg der Umsatz mit passiven Bauelementen etwas langsamer, um 10,3 % auf 488 Millionen und der mit elektromechanischen Komponenten um 25,5 % auf 377 Millionen Euro.

Auch die Stromversorgungen wuchsen noch kräftig um 15,8 % auf 98 Millionen Euro, die restlichen Bauelemente blieben eher unter den Erwartungen. Die Umsatzverteilung in Prozent blieb nahezu unverändert: Halbleiter 69,8 %, Passive 13,6 %, Elektromechanik 10,5 %, Stromversorgungen 2,7 %, allen andere zusammen 3,4 %.

FBDi-Vorstandsvorsitzender Georg Steinberger: »Eine Jahres-Book-to-Bill-Rate von 1,16 würde unter normalen Umständen auf ein recht ansehnliches Wachstum in 2018 schließen lassen, da aber Aufträge von Kunden je nach Knappheitssituation und Verfügbarkeits-Entwicklung gern auch verschoben oder storniert werden, könnte es im Jahresverlauf eine kleine Ernüchterung geben. Der FBDi geht davon aus, dass 2018 solide, aber nicht bahnbrechend wird.«