Sichere Lieferkette dank Blockchain Schutz von Geist und Gütern

Dass Blockchain eine bessere Lösung für die Überwachung von Lieferketten ist, wird schon länger gemunkelt. Nun stellt das Kölner Unternehmen CryptoTec ein System vor, das unter anderem die Lieferketten in den Bereichen Automotive und Handel sicherer macht. Dabei setzen sie auf zwei Faktoren.

Der europäische Dachverband der Automobil-Zuliefererindustrie CLEPA in Brüssel geht davon aus, dass Originalhersteller durch gefälschte Ersatzteile einen Schaden von fünf bis zehn Milliarden Euro pro Jahr erleiden. Die Lieferketten von Unternehmen bieten eine große Angriffsfläche für Produktpiraten, die genau an den Übergabepunkten der dezentralen Teilnehmer der Wertschöpfungskette angreifen. Eine mögliche Lösung für dieses Problem bietet die Blockchain-Technologie. Sie ermöglicht eine sichere und fälschungsfreie Lieferkette sowie die Automatisierung von Prozessen zwischen Unternehmen. Das Kölner Unternehmen CryptoTec biete nun ein auf Blockchain basierendes System für Unternehmen aus den Bereichen Handel, Automotive, Luftfahrt und Gesundheit an.

Digitale Schlösser und physikalische Merkmale

Zum einen bietet die Blockchain von CryptoTec eine Nachverfolgung von Gütern (Track und Trace) mittels Codes und fälschungssicherer Merkmale an, zum anderen erschwert sie damit Fälschern, Plagiate in die Lieferkette einzuspielen. Ein mehrschichtiger Fälschungsschutz, der die Stärken von sicherer Verschlüsselung mit Blockchain-Technologie und manipulationssicheren physikalischen Sicherheitsmerkmalen vereint, unterbindet das Einschleusen gefälschter Produkte in den Markt. Die Teilnehmer der Supply Chain können durch Einscannen der Waren die Echtheit der Produkte überprüfen. Die beigesteuerte Blockchain-basierte Software sichert jeden Schritt der Lieferkette – von der Produktion bis zur Auslieferung des Produkts.

Skalierung diesmal kein Problem

Laut dem Unternehmen stellt auch die Skalierung von Blockchain-Anwendungen kein Problem dar. Das System ist performant und schließt Interessenkonflikte beim Betreiber aus. Die Kölner werben damit, dass ihr System einfach in die bestehenden Produktionsabläufe und Supply Chain integriert werden kann. Die gesamte Lösung ist so konzipiert, dass der Fälschungsschutz auf allen schützenswerten Gütern aber auch auf geistiges Eigentum übertragbar ist.