Distributions-Bilanz 2019 Schukat verzeichnet Umsatzrückgang

Für 2020 investiert Schukat weiterhin in die Digitalisierung. „Der gute Service und persönliche Kontakt zum Kunden besitzen dabei nach wie vor höchste Priorität“ erklärt Bert Schukat, Geschäftsführer.

Das geplante, einstellige Wachstum für 2019 blieb bei dem Distributor aus. Für 2020 nimmt man sich wieder steigende Zahlen vor – mithilfe konsequenter Digitalisierung und einem gezielten Portfoilo-Ausbau.

Während Schukat für 2019 ein einstelliges Wachstum geplant hatte, schloss der Distributor sein Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 104 Mio. Euro ab. Das bedeutet ein Minus zum Vorjahr von 1,7 Prozent.

Als Ursache für den Umsatzrückgang sieht das Unternehmen zu großen Teilen die branchenweite Allokation, die 2019 zu verzeichnen war. Diese habe sich bei Schukat ab dem zweiten Quartal vor allem in den Produktbereichen Kondensatoren und Widerstände bemerkbar gemacht. Q3 und Q4 stellten dann laut Unternehmensmitteilung eine echte Herausforderung dar, da vor allem die Großkunden und strategischen Einkäufer ihren Lagerbestand wieder abbauten und weniger neue Aufträge generierten.

Digitalisierung und mehr Power-Produkte

Unbeirrt setzt Schukat für das Jahr 2020 dennoch weiterhin auf Wachstum. Die Digitalisierung im Unternehmen soll konsequent vorangetrieben werden. „Der gute Service und persönliche Kontakt zum Kunden besitzen dabei nach wie vor höchste Priorität“, betont Geschäftsführer Bert Schukat.

Auf den anstehenden Messen embedded world, PCIM und electronica 2020 ist der Distributor jeweils mit einem eigenen Messestand vertreten. Das Portfolio will Schukat unter anderem im Bereich Power Supplies mit strategischen Partnern weiter ausbauen, um auch Nischenmärkte verstärkt bedienen zu können. Im Bereich Bauteile und Komponenten arbeitet das Unternehmen am Aufbau eines breiteren Angebots, um Kunden bei Bedarf die Möglichkeit zu bieten, auf alternative Hersteller und Produkte auszuweichen.