Avnet plant neue Logistikkapazitäten Komponentenwachstum macht Ausbau nötig

Slobodan Puljarevic, EBV Elektronik
»2017 war wieder ein Rekordjahr für EBV, bereits das fünfte in Folge. Natürlich hatten wir einige Herausforderungen zu meistern, aber unter dem Strich sind wir sehr zufrieden mit unserem Ergebnis.«
Slobodan Puljarevic, EBV Elektronik, konstatiert: »Mit dem Ausbau unserer Kapazitäten in einem modernen Distributionszentrum tragen wir der Entwicklung speziell in Richtung Internet of Things Rechnung.«

Avnet plant Investitionen in seine europäische Logistik und erweitert sein bestehendes Distributionszentrum im belgischen Tongeren. Die Ausweitung der dortigen Kapazitäten erlaubt es Avnet, einen Teil des Halbleitergeschäfts von Tongeren aus logistisch zu betreuen.

Durch den Verkauf der Computer-Tochter Technology Solutions im letzten Jahr und deren Auszug aus dem Distributions-Center in Tongeren wurden dort erhebliche Kapazitäten frei, die nun für das Komponentengeschäft genutzt werden können. Die geplante Modernisierung soll noch in diesem Jahr stattfinden. Danach plant Avnet einen Teil des Warenbestandes aus dem Distributionszentrum Poing dorthin zu verlagern.

Avnets modernes Logistikzentrum Poing bleibt bestehen; der Plan ist, die dortigen Kapazitäten und die modernen Technologien voll zu nutzen. Auch das Product Modification Center (PMC), eines der größten Programmierzentren in Europa, wird Avnets Value-Added-Service-Kunden weiterhin in vollem Umfang zur Verfügung stehen.

Slobodan Puljarevic, President von EBV Elektronik, der seit Januar 2018 zusammen mit Avnet-Silica-Chef Mario Orlandi die Geschicke von Avnet EMEA leitet, erklärt: »Wir haben in den letzten Jahren ein erhebliches Umsatzwachstum bei Halbleiterkomponenten erlebt und ein noch stärkeres Wachstum in Stückzahlen.« 

Aus logistischer Sicht jedenfalls konstatieren die Avnet-Verantwortlichen, dass eine 2-Warehouse-Lösung für Halbleiter nicht nur weitere Wachstumsziele unterstützt, sondern auch ein ausgewogenes Risikomanagement über das gesamte Geschäft hinweg darstellt. Auch Mario Orlandi unterstützt diese Entscheidung: »Wir können damit unterschiedliche Warehouse-Topologien aus Produktivitäts- und Qualitätssicht vergleichen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen. Der Zeitplan erlaubt uns einen vorsichtigen und nahtlosen Umzugsprozess, so dass für Kunden und Hersteller wenig zu spüren sein wird.«