EU-Richtlinie Elektromagnetische Felder FBDi weist auf Stichtag hin

Bis zum 1. Juli 2016 muss die EU-Arbeitsschutz-Richtlinie 2013/35/EU in nationales Recht umgesetzt sein. Die Umvallverhütungsvorschrift DGUV wird dann aufgehoben.

Der Fachverband Bauelemente Distribution FBDi e.V. weist in seinem Umweltticker auf den 1. Juli als Stichtag für die EU-Richtlinie Elektromagnetische Felder hin. An diesem Tag wird die in Deutschland die geltende Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 15 bzw. die dazugehörige DGUB Regel 103-013 durch eine Verordnung der Regierung und ein konkretisierendes Technisches Regelwerk aufgehoben und die RiLi 2013/35/EU  tritt in Kraft. Die Richtlinie definiert Mindestvorschriften zum Schutz von Sicherzeit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch Elektromagnetische Felder. Unnötige Belastungen und Kosten vor allem für KMUs sollen dabei vermieden werden.

Die neue Richtlinie ist vor allem zum Schutz von Beschäftigten mit besonderem Risiko, z.B. Implantatträger, gedacht. An den meisten Arbeitsplätzen sind Schutzmaßnahmen gegen elektrische und elektromagnetische Felder nicht erforderlich, doch ist bei andern Arbeitsfeldern, z.B. beim Schweißen oder Betreuern bei Magnetresonanztherapie, eine Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation erforderlich. Hier müssen auch geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Um die EU-Arbeitsschutz-Richtlinie 2013/35/EU zu elektromagnetischen Feldern in nationales Recht umzusetzen, haben die EU-Mitgliedsstaaten noch bis 1. Juli 2016 Zeit.