10 Jahre »Distributor des Jahres« Die Leser haben gewählt: hier sind die Ergebnisse 2016

Distributor des Jahres 2016
Distributor des Jahres 2016

Die Leser haben abgestimmt: Bei der zehnten Leserwahl zum »Elektronik-Distributor des Jahres« verteilten die Elektronik-Leser wieder überwiegend gute und sehr gute Noten. Offenbar ist die Zufriedenheit mit ihren Zulieferpartnern außerordentlich hoch.

Viele Schüler würden sich über solche Zensuren freuen: Keine Note schlechter als eine „3+“ im Jahreszeugnis. Nicht so für die deutsche Elektronik-Distribution, denn die scheint ihre Aufgabe aus der Sicht ihrer Kunden hervorragend zu erfüllen. Denn in der Leserwahl der Elektronik und ihres Online-Portals elektroniknet.de konnten die Distributoren überwiegend Durchschnittsbewertungen von sehr gut (1) bis gut (2) erzielen. Für die Leserwahl haben wir die Distributoren im Vorfeld aufgefordert, sich zu registrieren und die Produktkategorien anzugeben, in denen sie sich dem Leservotum stellen möchten.

Im Jubiläumsjahr 2016 haben wir die Produktkategorien in Zusammenarbeit mit dem Fachverband der Bauelemente-Distribution e.V. (FBDi) überarbeitet und zwei neue Kategorien spendiert. Neben den drei bewährten Kategorien „aktive Bauelemente“, „passive Bauelemente“, „Elektromechanik“ wurden nun die „Optoelektronik“ und „Displays“ separiert und zusätzlich die Kategorie „Embedded“ eingeführt. Anschließend waren die Leser an der Reihe, die teilnehmenden Distributoren nach – das ist auch neu – sieben Kriterien im Schulnotenprinzip zu bewerten. Neu ist die Unterscheidung nach Musterstückzahlen und Volumina bei den bestehenden Kriterien Produktverfügbarkeit und Lieferservice, ebenfalls eine Anregung aus dem FBDi-Umfeld.

Die sieben Kriterien sind nun:
- Produktportfolio 
- Produktverfügbarkeit Muster
- Produktverfügbarkeit Volumen
- Lieferservice Muster
- Lieferservice Volumen
- Technische Kompetenz/Support
- Gesamteindruck

Während bei dem Kriterium „Produktportfolio“ die Breite des Sortiments zu beurteilen ist, spielt bei der „Produktverfügbarkeit“ nicht die Dicke eines Katalogs oder der Umfang des Online-Shop-Angebots eine Rolle, sondern es geht darum, ob die bestellte Ware auch lieferbar ist und in welchem Umfang (Muster/Volumina). Beim „Lieferservice“ stehen die angebotenen Liefermodalitäten und die Logistik (Muster/Volumina) zur Bewertung, dabei reicht das Spektrum von Express-Lieferung bis zur Bevorratung von Bauteilen in Konsignationslagern. Wie gut ist die technische Beratung des Distributionskunden und wie gut kann der Distributor bei technischen Problemen seine Kunden unterstützen? Genau diese Fähigkeiten stehen beim Kriterium „Technische Kompetenz/Support“ im Mittelpunkt. Hier kommt es auf das Wissen und den Erfahrungsschatz der Applikationsingenieure bei den Distributoren an. Bis auf wenige Ausnahmen sind dort die Noten durchwegs einen Tick schlechter ausgefallen als in den übrigen Disziplinen. Schließlich gibt es noch das Kriterium Gesamteindruck, welches das Bauchgefühl des Kunden widerspiegelt. Diese subjektive Note soll die Zufriedenheit des Kunden mit seinem Lieferpartner insgesamt ausdrücken.

Die Leserwahl wurde ausschließlich online auf unserem Portal elektroniknet.de durchgeführt. Für eine hohe Aussagekraft der Leserwahl sorgten in diesem Jahr 3578 Teilnehmer, die ihre Stimmen abgaben. Besonders intensiv wurde in der Kategorie „aktive Bauelemente“ beurteilt. 66,6 Prozent aller Teilnehmer gaben hier ihre Stimme ab, gefolgt von „passive Bauelemente“ mit 40,2 Prozent. Die „Elektromechanik“ kam auf 33,2 Prozent, die „Optoelektronik“ auf 17,5 Prozent, „Displays“ auf 18,9 Prozent und „Embedded“ auf 17,2 Prozent. Das bedeutet, dass mehr als zwei Drittel der Teilnehmer einen Distributor für aktive Bauelemente beurteilt haben, 3,2 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr 2015. Die Distributoren passiver Bauelemente verloren 0,2 Prozentpunkte und die Elektromechanik 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Durch die Separierung der Optoelektronik von den Displays gibt es keine aussagekräftigen Vergleichszahlen.