Mit Know-how-Networking zum IoT Blaupause für Industrie 4.0

Blaupause - Mit Teamwork zur Industrie 4.0
Blaupause - Mit Teamwork zur Industrie 4.0

Prinzipiell bedeutet Industrie 4.0 eine intelligente, sichere Erfassung und Verarbeitung von Daten sowie einen intensiven Austausch dieser Daten über alle Verarbeitungsebenen. Die Hardware ist dabei ein Enabler, aber wesentliches Know-how und diverse Kernfunktionalitäten liegen auch in der Software.

Laut dem Netzwerkanbieter Cisco werden im Jahr 2020 etwa 50 Milliarden Anwendungen mit dem Internet d

er Dinge, kurz: IoT, verbunden sein. Ein Teilaspekt dieses IoTs trägt den Namen Industrie 4.0. Allerdings ist Industrie 4.0 kein finaler Zustand, den es zu erreichen gilt; es handelt sich dabei vielmehr um einen Prozess, dessen Entwicklung ständig voranschreitet.

In Deutschland beschäftigten sich zuerst die Forschungseinrichtungen mit dem Thema Industrie 4.0 - u.a. das DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz), das Technologiezentrum OWL (Technologiezentrum Ostwestfalen-Lippe ) und die RWTH Aachen. Der Forschungsbereich Innovative Fabriksysteme (IFS) des DFKI kreierte die Demonstrationsplattform SmartFactoryKL und im Spitzencluster OWL beschäftigen sich über 170 Unternehmen und Einrichtungen mit Lösungen rund um dieses Thema. An der RWTH Aachen forschen mehr als 20 Institute der Werkstoff- und Fertigungstechnik gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft und namhaften Unternehmen aus der produzierenden Industrie an Grundlagen für eine nachhaltige Produktionsstrategie.

Mittlerweile sind viele Unternehmen aktiv im Bereich Industrie 4.0 unterwegs, denn heutzutage gibt es quasi keine Alternative mehr dazu: Entweder man macht mit oder man läuft Gefahr, mittel- bis längerfristig nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein. Zwar müssen Unternehmen manchmal ihr Geschäftsmodell verändern, könnten aber ohne diesen Schwenk zu Industrie 4.0 wahrscheinlich schon bald nicht mehr auf dem Markt konkurrieren.

EBV Elektronik sieht sich im Rahmen von Industrie 4.0 als Unterstützer des Mittelstands, den kleinen und mittleren Unternehmen, kurz: KMUs. Das Unternehmen berät und schlägt Komponenten bzw. Lösungen vor, um diesen KMUs dabei zu helfen, auf den Zug namens Industrie 4.0 aufzuspringen. Dabei konzentriert sich EBV Elektronik auf die Unternehmen, die Komponenten und Elemente für die Industrie 4.0 entwickeln und designen wollen, und unterstützt sie mit dem eigenen Partnernetzwerk bei der Suche nach den passenden Entwicklungspartnern.

Schnelle Markteinführung

Um die Endapplikation zeitnah mit einer guten Time-to-Market auf den Markt zu bringen, müssen sich die Entwicklungsabteilungen über ihre ihre Kernkompetenzen und ihr Know-how im Klaren sein. Zum rationellen Arbeiten zählt auch die intelligente Nutzung von Entwicklungsdienstleistungen sowie Standard-Komponenten auf Hard- und Softwareseite. Auf diese können Applikationsentwickler aufbauen.

Ein Beispiel: Entwickler werden einen Standard-(Embedded-)PC nicht selbst entwickeln, weil es kostengünstiger und schneller ist, einen entsprechenden Standard-PC, ein Prozessor-Board etc. als Komplettlösung einzukaufen und diesen als Basis für die eigene Applikation zu nutzen. Analoge Vorgehensweisen bieten sich auch in Bereichen wie der Hochfrequenz-Kommunikation (RF) oder der Security an. Da meist nicht für alle Elemente die entsprechenden Ressourcen im entwickelnden Unternehmen vorhanden sind, etabliert sich die Zusammenarbeit mit den passenden Partnerunternehmen spätestens mit Industrie 4.0 zu einer alltäglichen Notwendigkeit. Ein verlässliches Partnernetzwerk ist dabei unerlässlich.