SPS IPC Drives Kongress Young Engineer Award vergeben

Der Young Engineer Award ist mit 1.000 Euro dotiert.
Der Young Engineer Award ist mit 1.000 Euro dotiert.

Gestern Abend wurde zum dritten Mal der Young Engineer Award an zwei Jung-Ingenieure vergeben. In der Kategorie Automation freut sich J. Pedro Reboredo über den mit 1000 Euro dotierten Preis, im Bereich Drives wurde Simon Hoher für seinen Vortrag ausgezeichnet.

Im Rahmen des Kongress Get-together! am gestrigen Abend wurden zum dritten Mal die Young Engineer Awards vergeben. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wird jedes Jahr vom Veranstalter Mesago Messemanagement ausgelobt und soll jungen Ingenieuren bis 35 Jahren eine Plattform bieten, ihre Ideen vorzustellen und sich zu präsentieren. Schon im Vorfeld der SPS IPC Drives nominierte das Kongresskomitee unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Georg Frey, Prof. Dr.-Ing. Walter Schumacher und Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl neun junge Ingenieure. Um bei der Nominierung zum Young Engineer Award teilnehmen zu können, müssen die Vortragenden gewisse Kriterien erfüllen: Die Autoren dürfen bei Einreichung nicht älter als 35 Jahre sein; zudem zählt der Neuigkeitgehalt - in diesem Fall Erstveröffentlichung auf dem Krongress - und die Aktualität des Themas zu den Anforderungen. Aus dem Kreis der Nominierten wählt das Gremium dann die beiden Gewinner in den Kategorien Automation und Drives.

In diesem Jahr konnte sich im Bereich Automation J. Pedro Reboredo von Bosch Rexroth gegen seine Mitbewerber durchsetzten. Der Doktorand erhielt den Preis für seinen Beitrag „Modellierung einer mechatronischen Ontologie als OPC UA Informationsmodell“. Darin berschreibt er einen Vorschlag für die mechatronische Modellierung einer typischen Mehrachs-Werkzeugmaschine in Form eines OPC-UA-Informationsmodells und nimmt dafür die „OPC UA Device Integration Specification“ als Grundlage.

Simon Hoher von der Universität Stuttgart konnte im Bereich Drives mit seinem Vortrag „Multi-Simulator-Materialfluss-Simulation für die virtuelle Inbetriebnahme“ die Jury überzeugen. In seinem Vortrag stellt er eine Multi-Simulator-Materialfluss-Simulation vor, basierend auf physikalischen und kinematischen Prinzipien für die virtuelle Inbetriebnahme. Die Materialfluss-Simulation soll eine durchgängige, experimentierfährige Planung, Evaluation und Steuerung des Materialfluss-Prozesses mit Hilfe eines digitalen Modells möglich machen. Verifiziert wird der Ansatz gegen ein Modell-Logistikzentrum.