Panasonic Industry Europe Auf der Überholspur Richtung Karriere

Motorsport- und Ingenieur-Wettbewerb für Studenten.
Panasonic Industry Europe unterstützt Formula Student.

Beim Konstruktionswettbewerb Formula Student können sich Studenten-Teams mit ihren selbstgebauten Fahrzeugen beweisen. Gleichzeitig knüpfen sie erste Kontakte mit Unternehmen und finden vielleicht sogar ihren zukünftigen Arbeitgeber.

Viele Unternehmen suchen laut Ralf zur Steege nach Fachkräften, die als Student an der Formula Student teilgenommen haben. Der Division Director der HR von Panasonic Industry Europe begründet das damit, dass die einzelnen Wettbewerbsteilnehmer den gesamten Prozess der Fahrzeugproduktion durchlaufen, ihre Konstruktionsfähigkeiten schulen können und direkte Erfahrungen mit den Produkten der Sponsoren gewinnen. »Das ist eine Erfahrung, die kein Lehrbuch ersetzen kann«, erläutert zur Steege. Am Ende werden die Studenten zwar im Rennsport beurteilt, aber für die Unternehmen sei es wichtiger zu sehen, wie gut sie als Team arbeiten und ob sie ein Qualitätsprodukt liefern können, das ähnliche Qualitätsansprüche erfüllt wie in der Automobilindustrie. Die Kooperation mit Teams der Formula-Student ermöglicht es den Unternehmen, sich als Arbeitgeber zu präsentieren bzw. die Studenten direkt anzusprechen und sich vorzustellen.

Panasonic als Premium-Sponsor

Seit 2016 unterstützt Panasonic das Team TUfast der Technischen Universität München. Das Team entstand 2002 aus einer Studieninitiative heraus; gegründet wurde TUfast von fünf Studenten, die mehr von ihrem Studium wollten als nur Prüfungen und Vorlesungen über technische Hintergründe. Das Rennstallprojekt war für sie eine Möglichkeit mit Bedingungen der Arbeitswelt schon während der Studienzeit in Berührung zu kommen: Arbeiten unter Zeit- und Kostendruck, die Verantwortung für eine Aufgabe, Teamarbeit und Kommunikation mit unterschiedlichen Divisionen.

Die Teilnahme an den Wettbewerben sind ein komplexes Unterfangen, denn die Teams müssen unter zeitlichem Druck einen fahrtüchtigen Prototyp für Langstrecken- oder Sprintrennen entwickeln. Außerdem müssen die Studenten ihre Fahrzeuge einem hypothetischen Hersteller vorstellen. Der Wagen muss kostengünstig, wartungsfreundlich sowie zuverlässig sein und sich durch hervorragende Beschleunigungs-, Brems- und Fahreigenschaften auszeichnen. »Man braucht einen schnellen Wagen, aber genauso wichtig ist es, dass er sich als erprobt und zuverlässig erweist, da nicht nur die schnellsten Teams mit den größten Budgets gewinnen«, so Max Burggraf, Team Manager von TUfast und Elektrotechnik-Student an der TU München.

In der Entwicklungsphase sind die Studenten also auf das Know-how und die technische Erfahrung von Sponsoren und Partnern angewiesen. »Wir haben das Glück, dass wir Sponsoren aus vielen verschiedenen Sparten der Automobilindustrie haben, wie Audi, Knorr Bremse oder Webasto.« Im Premium-Sponsor Panasonic hat das Team nicht nur finanzielle Unterstützung gefunden, sondern auch einen Partner, der das Design mit seiner Expertise und seinem Produktspektrum an passiven Bauelementen vorantreibt. Derartige Hilfestellungen sind nötig, um die strenge Konstruktionsplanung erfüllen zu können. »Die Techniker und Produktmanager von Panasonic haben uns geholfen, Fehler zu vermeiden«, erläutert Burggraf.