Feldbus Zentrales Management von LWL-Ringen

Ein webbasiertes Master-System ist das Herzstück der »net-M« genannten Management-Lösung für optische Profibus-Ringe.
Ein webbasiertes Master-System ist das Herzstück der »net-M« genannten Management-Lösung für optische Profibus-Ringe.

Mit net-M bietet eks Engel eine Lösung für Installationen, bei denen die sonst erforderliche Überwachung der LWL-Systeme (Lichtewellenleiter) vor Ort sehr aufwendig ist. Sie besteht aus einem webbasierten Master-System, über das bis zu 254 Ringteilnehmer überwacht werden können.

Als Teilnehmer dienen spezielle Konverter der Familien d-light und io-light. Bereits installierte Standard-Ausführungen lassen sich mit einem leistungsfähigeren FPGA-Baustein und einer neuen Firmware nachrüsten. So können auch diese Ausführungen, bei denen Statusmeldungen normalerweise über LEDs an der Front angezeigt werden, mit dem Master-System kommunizieren.
Über das Master-System lassen sich Systemdaten eines Ringes sowie Fehler wie Unterbrechung der LWL-Strecke oder Ausfälle von Teilnehmern via Webbrowser auf einem PC visualisieren. Ferner können Statusereignisse auf ein internes Fehlerrelais geschaltet, in einer Logdatei erfasst oder als E-Mail verschickt werden. Sämtliche Einstellungen lassen sich per TFTP (Trivial File Transfer Protocol) in einen PC herunterladen und so sichern.
Das Master-System arbeitet bei Umgebungstemperaturen von –40 bis +70 °C und ist in einem pulverbeschichteten, auf Hutschienen montierbaren Edelstahlgehäuse (115 × 61 × 113 mm³) untergebracht. Für die Verbindung zum Netzwerk ist ein RJ45-Port vorhanden, der Fast Ethernet (10Base-T und 100Base-TX) unterstützt.
Der Ring lässt sich über Multimode- oder Singlemode-Fasern und ST-, SC-, E-2000- oder BiDi-SC-Steckverbinder anschließen. Die maximale Übertragungsentfernung beträgt bei Multimode 5 km und bei Singlemode 30 km.