Deutscher Zukunftspreis 2012 Wer gewinnt den deutschen Zukunftspreis?

Deutscher Zukunftspreis
Deutscher Zukunftspreis

Ende November vergibt Joachim Gauck als Bundespräsident den mit 250.000 Euro dotierten Deutschen Zukunftspreis. Dafür wurden im Vorfeld vier Technologieprojekte nominiert: Ein Hörgerät, ein Radarsystem, ein Sicherheitskonzept für Chipkarten und eine Videocodierung.

250.000 Euro winken dem Siegerteam des Deutschen Zukunftspreises, der bereits zum 16. Mal vom Bundespräsidenten ausgelobt wird. Mit ihm sollen Projekte gewürdigt werden, die ausgehend von Forschung zu anwendungs- und damit zu marktreifen Produkten führen. Der Preis gilt als wichtigste Wissenschaftsauszeichnung in Deutschland. Mit ihm soll das öffentliche Bewusstsein für die in Deutschland vorhandenen wissenschaftlichen und technischen Entwicklungspotenziale gestärkt und die Bedeutung enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands hervorgehoben werden.

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Deutscher Zukunftspreis - Die vergangenen Preistäger

Seit über einem Jahrzehnt wird der Deutsche Zukunftspreis vom Bundespräsidenten übergeben. Hier die Preisträger seit Beginn der Vergabe.

In diesem Jahr sind vier Technologieprojekte aus Bayern, Berlin und Niedersachsen nominiert.

  • Team 1: Binaurale Hörgeräte – räumliches Hören für alle. Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Birger Kollmeier (Sprecher), Prof. Dr.-Ing. Volker Hohmann und Dr.-Ing. Torsten Niederdränk, Carl von Ossietzky Universität, Odenburg und die Siemens AG München.
  • Team 2: Radaraugen im All – Revolutionäre Technik für Erde und Umwelt. Prof. Dr.-Ing. habil. Alberto Moreira (Sprecher), Dr.-Ing. Gerhard Krieger und Prof. Dr.-Ing. Manfred Zink Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, Oberpfaffenhofen.
  • Team 3: Integrity Guard – Sicherheit für die vernetzte Welt. Dr.-Ing. Stefan Rüping (Sprecher), Dipl.-Ing. Marcus Janke und Dipl.-Ing. Andreas Wenzel, Infineon Technologies, Neubiberg.
  • Team 4: Brillante Videos überall – effiziente Codierung mit internationalen Standards. Prof. Dr.-Ing. Thomas Wiegand (Sprecher), Dr.-Ing. Detlev Marpe und Dr.-Ing. Heiko Schwarz, Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik – Heinrich Hertz Institut, TU Berlin