Übernahme Weidmüller kauft Bosch Rexroth Monitoring Systems

Ulrich Haag, Stefan Frühauf, beide Bosch Gruppe, sowie Dirk van Vinckenroye, Jörg Timmermann und Jochen Rafalzik von Weidmüller (v.l.n.r.) nach der Vertragsunterzeichnung.

Die Weidmüller Gruppe übernimmt den Hersteller von Condition Monitoring Systeme für Windenergieanlagen Bosch Rexroth Monitoring Systems. Ganz abgeschlossen ist die Übernahme jedoch noch nicht.

Weidmüller kauft Bosch Rexroth Monitoring Systems GmbH. Beide Unternehmen unterzeichneten Verträge am 1. August dieses Jahres. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Der Übernahme stehen nur noch fusionskontrollrechtliche Genehmigungen im Weg.

Das Dresdner Unternehmen Bosch Rexroth Monitoring Systems GmbH beschäftigt derzeit rund 25 Mitarbeiter und entwickelt, fertigt und vertreibt Condition Monitoring Systeme für Windenergieanlagen. Diese unter der Marke BLADEcontrol bekannte Systeme überwachen den Zustand der Rotorblätter und u.a. Eisansatz an den Rotorblättern diagnostizieren. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 3,8 Mio. Euro und belieferte zumeist Windturbinenhersteller in Europa.

Bosch Rexroth Monitoring Systems wird in Zukunft unter dem Namen Weidmüller Monitoring Systems GmbH am Markt auftreten und die Ambitionen der Weidmüller Gruppe in diesem Bereich verstärken. Darüber hinaus soll das Lösungsportfolio von Weidmüller rund um Condition Monitoring Technologien erweitert werden. »Unser neues Familienmitglied bringt als komplementäre Ergänzung alle Voraussetzungen für künftiges Wachstum mit«, erklärte Dr. Peter Köhler, Vorstandsvorsitzender der Weidmüller Gruppe bei der Vertragsunterzeichnung. Jörg Timmermann, Finanzvorstand der Weidmüller Gruppe und verantwortlich für Mergers & Akquisitions, ergänzt: »Als Pionier und Marktführer im Bereich rotorblattbasierter Schadendetektion für Windenergieanlagen hat uns das Unternehmen beeindruckt - wir werden von der innovativen Technologie aber auch der Expertise der neuen Kollegen profitieren.«