Maschinen- und Anlagenbau VDMA revidiert Prognose für 2012

Auf der VDMA-Jahrespressekonferenz nannte Dr. Thomas Lindner heute (23. Februar) die aktuellen Zahlen für den Maschinen- und Anlagenbau. Das Fazit: Ein enttäuschender Dezember führte dazu, dass die ursprüngliche Prognose eines Produktionsplus in Höhe von 14 Prozent knapp verfehlt wurde. Auch die Erwartungen für 2012 korrigierte der Verbandspräsident nach unten.

Um zwölf Prozent ist die Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau nach den jetzt vorliegenden Zahlen des VDMA im vergangenen Jahr inflationsbereinigt gestiegen. "Die Prognose für 2011 wurde deshalb verpasst, weil der Dezember mit einem vorläufigen Ergebnis von minus 1,9 Prozent enttäuscht hat“ – so Dr. Thomas Lindner in Frankfurt. Im gleichen Atemzug betonte der VDMA-Präsident allerdings; „Der Produktionszuwachs der Jahre 2010 und 2011 summiert sich gleichwohl auf 22 Prozent".

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Die aktuellen VDMA-Zahlen

Die aktuellen VDMA-Zahlen für 2011

Insgesamt dürfte die deutsche Maschinenproduktion Lindner zufolge 2011 um rund 24 Milliarden Euro auf etwa 187 Milliarden Euro gewachsen sein. Dazu hat der Inlandsabsatz mit nominal plus zwölf Prozent prozentual fast genauso viel beigetragen wie der Auslandsabsatz.

Die Maschinenausfuhr expandierte im Zeitraum Januar bis November 2011 im Vergleich zu 2010 nominal um 14,5 Prozent. "Unsere zwanzig größten Märkte lagen alle im Plus", berichtete Lindner. China liegt jetzt bei plus 26 Prozent, die USA bei 22,2 Prozent, Russland bei plus 33,2 Prozent, die Türkei bei plus 29,3 Prozent, Brasilien bei plus 23,6 Prozent und Indien bei 15,3 Prozent. Frankreich führt mit plus 16,5 Prozent die alten EU-Staaten an.

Noch kräftiger als die Exporte legten die deutschen Maschinenimporte zu, nämlich um 18,8 Prozent. "Das ist abermals ein deutliches Zeichen der Funktion Deutschlands als Impulsgeber für seine Nachbarländer", so Lindner.