Energiemanagement Smart Grid der Industrie

Harting bietet ein Konzept, mit dem sich der Energieeinsatz und die Produktions- bzw. Anlagenprozesse aufeinander abstimmen lassen – smart Power Networks. „smart Network Infrastructure“ geht von einer Gesamtsicht aller Unternehmensapplikationen aus, bei der auch der Einsatz von Energie berücksichtigt wird.

Basis ist der Ethernet-Standard, da dieser eine barrierefreie Kommunikation und einen schnellen Datenaustausch aller Unternehmensapplikationen sicherstellt. Bei smart Power Networks sind Anpassungen am vorhandenen Energieverteilungssystem nicht notwendig, d.h. die klassische Energieverteilung bleibt bestehen. Durch Ethernet-Komponenten werden die Energieflüsse im System sichtbar: Switche erfassen Messdaten über den Energieverbrauch an wichtigen Stellen des Versorgungssystems. Durch sie entsteht eine Transparenz ohne ein zusätzliches, zumeist proprietäres Netzwerk; die Switche erhalten lediglich eine energietechnische Zusatzfunktion, welche die Aufnahme von Energieverbrauchsdaten ermöglicht.

Die erfassten Daten werden über das Ethernet an die Leitstelle oder an andere Applikationen kommuniziert, über eine Systemsoftware abgespeichert, ausgewertet und visualisiert. Eine der Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung ist das Pausenmanagement in Anlagen. Dabei werden bei geplantem oder ungeplantem Stillstand der Anlage nicht benötigte Verbraucher wie Kälte- oder Wärmeregister, Antriebe für Förderbänder und Laser in Abstimmung mit dem Prozess abgeschaltet.