Somanet Safe Motion Module Sicherheit wird großgeschrieben

Der Somanet Servo-Antrieb besteht aus den Modulen Kommunikation (Com), Prozessor (Core) und Antriebsmodul (Drive) und optional dem neuen Safe-Motion-Module, das zwischen Drive und Core verbaut wird.
Der Somanet Servo-Antrieb besteht aus den Modulen Kommunikation (Com), Prozessor (Core) und Antriebsmodul (Drive) und optional dem neuen Safe-Motion-Module, das zwischen Drive und Core verbaut wird.

Synapticon hat seinen Somanet Servo-Antrieb um das Safe-Motion-Modul erweitert. Es wird zwischen Drive und Core verbaut und integriert Sicherheitsfunktionen direkt in den Antrieb. Das Modul ist besonders für Roboterarme, autonome Fahrzeuge und industrielle Maschinen geeignet.

Das Sicherheitsmodule Somanet Safe Motion (SMM) von Synapticon ist zwischen dem Prozessormodul und dem Antriebsmodul montiert. Es überwacht, generiert und empfängt sicherheitskritische Signale, ohne dass die vorhandene Hardware geändert oder eine komplexe Verkabelung der Lösung vorgenommen werden muss.

Das Modul bietet verschiedene Sicherheitsfunktionen – unter anderem sicher begrenzte Geschwindigeit (SLS), Position (SLP) und sicher bregenztes Drehmoment (SLT). Außerdem ermöglicht das Modul SIL3-Sicherheit (Safety Integrity Level) über FSoE (Fail Safe over EtherCAT). Es passt in alle neuen Somanet Servo Nodes.

Durch die Integration der Sicherheitsfunktionen in den Antriebsregler entfällt für viele Anwendungen die Sicherheits-SPS. Da nur wenig Verkabelung benötigt wird – z.B. zwischen redundanten Encodern und einer Sicherheits-SPS – sinken die Kosten, die Komplexität und die Pannenanfälligkeit des Systems. Signale werden aufgrund kürzerer Wege schneller verarbeitet, was die Sicherheit erhöht. Außerdem können dezentrale Sicherheitsfunktionen, sprich lokale »Reflexe«, implementiert werden.

Das Sicherheitsmodul unterstützt zwei Encoder und kann damit auch mit nicht-sicheren Encodern die sicheren Motion-Modi gewährleisten. Es bietet sichere analoge Eingänge, die z.B. für erweiterte Sicherheitssensorik wie berührungsempfindliche Oberflächen verwendet werden können. Dadurch entfällt zusätzlicher Hardware-Aufwand für normalerweise von solchen künstlichen »Häuten« benötigte, sichere Datenakquisemodule.