Flexiblere Automatisierung SANITAS: Infineon übernimmt Projektleitung

Das Forschungsprojekt »Sichere Systeme auf Basis einer durchgängigen Verifikation entlang der gesamten Wertschöpfungskette« ist unter der Projektleitung von Infineon angelaufen. Unterstützt wird das Projekt vom BMBF.

Ziel des Forschungsprojekts »Sichere Systeme auf Basis einer durchgängigen Verifikation entlang der gesamten Wertschöpfungskette« (SANITAS) ist die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen durch eine flexiblere Automatisierung zu stärken und gleichzeitig deren Sicherheit zu erhöhen.

Bis September 2010 arbeiten 12 Unternehmen und Forschungsinstitute aus der Halbleiteindustrie, Automobilbranche und Industrieautomation im SANITAS-Projekt daran, die Flexibilität komplexer mikroelektronik-gestützter Systeme z.B. der Fertigungsautomatisierung zu steigern.

Projektziel: Mehr Flexibilität

Ziel ist es, für die gesamte Wertschöpfungskette - vom Halbleiterunternehmen bis hin zum Anlagenhersteller - eine durchgängige Verifikationsmethodik zu schaffen, die bereits in der Entwicklungsphase der Systemkomponenten eingesetzt wird.

Die Verifikationsmethodik erlaubt z.B. die automatische Überprüfung, ob technische Vorgaben umsetzbar sind und ermöglicht, Fehler noch vor der eigentlichen Produktion der Systemkomponenten aufzudecken. Die Projektpartner arbeiten außerdem an Modellierungsverfahren, die Zulieferern erlauben sollen, virtuelle Referenzmodelle ihrer Komponenten zu entwickeln. Damit können die Systemhersteller komplette Fertigungsanlagen am Computer simulieren.

Das »SANITAS«-Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Hightech-Strategie und des Programms IKT 2020 mit etwa 7,3 Mio. Euro gefördert.