Hannover Messe 2013 Russland wird Partnerland

Russland wird Partnerland der Hannover Messe 2013. Das gaben die Deutsche Messe AG und das Ministerium für Industrie und Handel der Russischen Föderation heute bekannt. In den letzten Jahren war die Nachfrage aus Russland nach deutschen Maschinen und Anlagen stetig gewachsen.

»Russland ist das ideale Partnerland der Hannover Messe 2013. Die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen werden sich zukünftig noch weiter intensivieren und das Investitionspotenzial im russischen Markt übt eine hohe Anziehungskraft auf Aussteller und Fachbesucher aus«, so Dr. Jochen Köckler, Vorstandsmitglied der Deutschen Messe AG über Russland als Partnerland. Sowohl die Deutsche Messe AG als auch Russland sehen in der Beteiligung der Russischen Föderation an der Industrieschau eine große Chance der Intensivierung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen.

Auch Denis Manturov, Minister für Industrie und Handel in Russland, ist überzeugt von der Deutsch-Russischen Zusammenarbeit: » Ich bin davon überzeugt, dass die bevorstehende Teilnahme Russlands als Partnerland der Hannover Messe 2013 den deutsch russischen Beziehungen einen kräftigen Impuls verleihen wird.«

Deutsche Investitionen in Russland

Laut einer Umfrage der deutsch-russischen Auslandskammer planen deutsche Unternehmen für das Jahr 2012 Investitionen von knapp einer Milliarde Euro in den russischen Markt. Auch erwarten mehr als die Hälfte der in Russland aktiven deutschen Firmen keine Auswirkungen der Euro-Krise auf das eigene Geschäft. Im Gegenteil: Laut der Umfrage könnte Russland die Ausfälle im Euro-Raum sogar kompensieren. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres konnten die Exporte nach Russland sogar gesteigert werden. Köckler sieht mehrere Gründe für diese Entwicklung: »Nach der Krise 2008 ist das Interesse zahlreicher europäischer Unternehmen am russischen Markt spürbar gestiegen. Das liegt einerseits an der relativen Nähe des Marktes, aber auch an der langfristigen Attraktivität Russlands als Abnehmer von Investitionsgütern für die Modernisierung der heimischen Wirtschaft.«