Cyber-Angriff Kommt nach »Stuxnet« jetzt »Stars«?

Der Trojaner Stuxnet schockiert die Automatisierungsbranche und zeigt die Verletzlichkeit von Industrieanlagen und Infrastruktureinrichtungen auf. Mit bis dato unbekannter Raffinesse wird erstmals gezielt eine Automatisierungssoftware attackiert. Von den Tätern fehlt bis zum heutigen Tag immer noch jede Spur.
Iran: Kommt nach »Stuxnet« jetzt »Stars«?

Medienberichten zufolge ist der Iran erneut Opfer eines Cyber-Angriffs: Nach der Malware »Stuxnet« sorgt nun der Computervirus »Stars« für Aufregung. Ob erneut das iranische Atomprogramm das Ziel des Angriffs war, ist noch nicht bestätigt.

Der Iran hat wieder mit einem Computervirus in seinen Netzwerken zu kämpfen, das meldeten u.a. die Süddeutsche Zeitung, das TIME Magazine und die Washington Post. Laut iranischer Militärs wurde das Spionage-Virus »Stars« entdeckt und im Moment von Experten weiter untersucht. Unbekannt ist noch, auf welche Einrichtungen oder Projekte der Wurm abzielte; vermutet wird jedoch, dass das Ziel wieder das iranische Atomprogramm sei.

Bereits im letzten Jahr ist der Iran von dem Computer-Wurm »Stuxnet« heimgesucht worden. Der Iran bestätigte unlängst, dass das Virus eine begrenzte Anzahl von Zentrifugen beeinflusste. Jedoch ließ Teheran vermelden, dass »Stuxnet« von ihren Wissenschaftlern entdeckt und neutralisiert werden konnte, bevor ein ernsthafter Schaden entstand.

Wie »Stuxnet« soll auch der Wurm »Stars« mit dem angegriffenen System kompatibel sein. So soll er im Anfangsstadium nur kleinere Schäden anrichten und auch irrtümlich als eine ausführende Datei einer Regierungsbehörde gehalten werden.