Akquisition HMS erwirbt Mehrheit an Webfactory

Links: Bernhard Böhrer, CEO WEBfactory GmbH; Rechts: Staffan Dahlström, CEO HMS Networks
Links: Bernhard Böhrer, CEO WEBfactory GmbH; Rechts: Staffan Dahlström, CEO HMS Networks

HMS Industrial Networks AB, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der HMS Networks AB (publ), hat 74,9 % aller Aktien der deutschen Firma Webfactory GmbH erworben.

Webfactory wurde 1994 als Systemintegrator für SCADA-Projekte gegründet und hat im Jahr 2000 die erste eigene Software auf den Markt gebracht. Heute ist WEBfactory ein etabliertes Software-Unternehmen mit Kunden weltweit und insbesondere für die »i4« Software-Produkte bekannt. Das i4-Portfolio richtet sich an Kunden, z.B. Daten sammeln, analysieren und visualisieren. Dazu bietet das Unternehmen Software an, die Anlagen, Maschinen, Systeme und Gebäude digital vernetzt und vorausschauende Wartung und Energiemanagement ermöglicht. Kennzahlen angeschlossener Geräte werden in Echtzeit für die weitere Verarbeitung im IoT zur Verfügung gestellt.

Staffan Dahlström, CEO von HMS Networks, sieht die Akquisition vor allem unter dem Gesichtspunkt der Synergieeffekte mit den eigenen industriellen Connectivity-Produkten aus den Anybus-, Ixxat-, Ewon- und Intesis-Familien.

Webfactory beschäftigt inklusive der hundertprozentigen Tochtergesellschaft in Rumänien 27 Mitarbeiter und erwartet für 2019 einen Umsatz von 2,5 Millionen Euro. Die Akquisition wird 2019 nur einen begrenzten Einfluss auf die Rendite der HMS-Aktien haben. HMS hat 74,9 % aller WEBfactory-Aktien erworben. Die verbleibenden 25,1 % werden von CEO Bernhard Böhrer gehalten, der auch Geschäftsführer bleibt. Der Abschluss des Handels wird für den 1. April 2019 erwartet.